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Förderverein

Stadtjugendring zeichnet Projekte aus

Preis für Toleranz und Demokratie geht an Don Bosco Volunteers. Auch das Jahninselfest und der SV Sallern sind Preisträger.

Der erste Platz beim Regensburger Preis für Toleranz und Demokratie ging in diesem Jahr an die Don Bosco Volunteers für ihr Projekt Global Holiday Camp Regensburg. Wolfgang Mache vom Stadtjugendring-Förderverein (li.) und Jugendring-Vorsitzender Philipp Seitz (re.) gratulierten. Foto: Nadine Bauer
Der erste Platz beim Regensburger Preis für Toleranz und Demokratie ging in diesem Jahr an die Don Bosco Volunteers für ihr Projekt Global Holiday Camp Regensburg. Wolfgang Mache vom Stadtjugendring-Förderverein (li.) und Jugendring-Vorsitzender Philipp Seitz (re.) gratulierten. Foto: Nadine Bauer

Regensburg.Der Stadtjugendring Regensburg hat bei einer Feierstunde zum dritten Mal drei Projekte mit dem „Preis für Toleranz und Demokratie“ ausgezeichnet. Die jeweils mit Preisgeldern dotierte Auszeichnung soll den Einsatz für eine gewaltfreie und demokratische Gesellschaft fördern und wird vom Stadtjugendring und dessen Förderverein verliehen. „Heuer haben wir wieder viele interessante Einsendungen für den Preis erhalten“, sagte Stadtjugendring-Vorsitzender Philipp Seitz. Der Jury sei die Wahl entsprechend schwer gefallen, betonte der ehemalige Polizeidirektor Wolfgang Mache vom Förderverein des Stadtjugendrings.

Erfahrungen an Kinder weitergeben

Mit dem ersten Platz wurde das Global Holiday Camp Regensburg der Don Bosco Volunteers gewürdigt. Die Gruppe von ehemaligen Don Bosco Volontären, die ihren Freiwilligendienst im In- oder Ausland absolviert haben, hat sich zum Ziel gesetzt, etwas von der gesammelten internationalen Erfahrung an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Dabei stünden vor allem die Themen Demokratie, Nachhaltigkeit und globales Lernen im Zentrum. Der Anspruch an das Global Holiday sei es, einen Begegnungsraum für Kinder aus verschiedenen sozialen Milieus zu schaffen, die sonst wenig Berührungspunkte haben. Neben Nachhaltigkeit stellten zuletzt die Stichworte Demokratie und Europa zentrale Themen während des Camps dar.

Deutsch-afghanische Küchencrew

Der Regensburger Preis für Toleranz und Demokratie wurde auch in diesem Jahr wieder an drei Projekte verliehen, die sich für eine demokratische und offene Gesellschaft stark machen. Foto: Nadine Bauer
Der Regensburger Preis für Toleranz und Demokratie wurde auch in diesem Jahr wieder an drei Projekte verliehen, die sich für eine demokratische und offene Gesellschaft stark machen. Foto: Nadine Bauer

Der zweite Preis ging an den Verein Scants of Grace für das Jahninselfest mit einer deutsch-afghanischen Küchencrew. Das beliebte Jahninselfest wird vom Kulturverein Scants of Grace veranstaltet. Organisiert wird der Event von einem offenen Arbeitskreis, bei dem jeder mitmachen kann. Die Veranstalter arbeiten dabei mit 18 geflüchteten jungen Menschen zusammen, die sich um das gastronomische Angebot kümmern. Die Helfer bereiten während des Festes afghanische Spezialitäten zu und bieten diese an. Damit leistet das Jahninselfest einen wertvollen Beitrag zur Integration von Geflüchteten, aber auch für Respekt und Toleranz, der über das Jahninselfest hinaus anhält, lobte die Jury in ihrer Begründung.

Sportcoach beim SV Sallern

Den dritten Platz erhielt der SV Sallern mit dessen Jugendleiter Detlef Staude für das Projekt „Sportcoach“. Der SV Sallern zeigte beim Projekt „Sportcoach“, wie Kinder und Jugendliche ganz konkret im Sportverein mitmachen und mitbestimmen können.

Ein Sonderlob sprach die Jury Campus Asyl aus. In den aktuell 20 Projekten von Campus Asyl lernen Geflüchtete und Regensburger einander auf verschiedene Wege kennen. So könne Begegnung zwischen Einheimischen und Ankommenden stattfinden, lobte die Jury. Gemeinsam werde auf diesem Weg ein Signal für eine Willkommenskultur gesetzt und ein Schritt auf dem Weg der gesellschaftlichen Integration gegangen.

Die ausgezeichneten Projekte werden in diesem Jahr auch in einer Best-Practice-Broschüre veröffentlicht. „Unser Preis soll so auch motivieren, weitere Projekte ins Leben zu rufen und zu starten“, betonte Stadtjugendring-Vorsitzender Philipp Seitz. Der Stadtjugendring wurde bei diesem Vorhaben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und den entsprechenden Begleitausschuss der Stadt Regensburg finanziell gefördert.

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