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Konzert

Staunende Kinder

Studenten der Musikpädagogik begeistern etwa 1500 Schüler.
von Sarah Sophie Ruppert

Harfe und Klavier sind ähnlicher als gedacht. Foto: Ruppert
Harfe und Klavier sind ähnlicher als gedacht. Foto: Ruppert

Regensburg.Ein Klavier ist ein großes Musikinstrument mit vielen schwarzen und weißen Tasten. Wie die Töne im Korpus entstehen und was noch so hinter dem edlen Gehäuse stattfindet, zeigten einige angehende Lehrer des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Musikdidaktik. Zusammen mit Prof. Dr. Magnus Gaul sowie den beiden Klavierbauern Bastian Butz und Michael Ullrich brachten sie die Schüler im Audimax beim Kinderkonzert zum Staunen.

Aus ungefähr 8000 bis 10 000 Einzelteilen besteht ein Piano, je nach Größe und Machart. Um den jungen Menschen das zu beweisen, nahm Student Andreas Rottmeier ein Klavier nach und nach auseinander. Zum Bedauern seiner Kommilitonin Mirjam Menath, die nur noch die Hände über den Kopf zusammenschlagen konnte. Das war alles Teil der Szenerie und durchaus gewollt. Die Schüler jedenfalls fanden es amüsant und waren bei jeder Mitmachaktion präsent.

Das Konzert, welches einem kindergerechten Theater glich, war spannend, unterhaltsam und zugleich lehrreich. „Den Kindern wird spielerisch gezeigt, welche Instrumente noch so in einem Klavier stecken“, verraten Butz und Ullrich. Zum einen kommt hier das Xylophon ins Spiel, das ebenso wie das Klavier über „Tasten“, vielmehr Klangstäbe, verfügt.

Immer wieder gab es musikalische Einlagen der beteiligten Studierenden, die auch schauspielerisch ihr Bestes gaben. Während Rottmeier Mozarts „Butterbrot“ am Klavier wiedergab, strich seine Kollegin ebendieses für die Kinder. Doch noch immer war nicht recht klar, woher die exakt klingenden Töne kommen. Schnell montierte Andreas Rottmeier noch ein wenig mehr vom Piano und zeigte das Innenleben.

Zum besseren Verständnis kam Studienkollegin Lea Jungwirth mit Harfe auf die Bühne. Sie spielte ein fröhliches, modernes Stück. Im Anschluss erklärte Jungwirth die Gemeinsamkeiten von Klavier und Harfe. Wie auch die Harfe, verfügt das Instrument mit Tasten über lange sowie kurze Saiten. Die langen Saiten angespielt, ergeben sich tiefe Töne. Von den kurzen Saiten stammen die hellen Töne.

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