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Randale

Steinewerfer vom Domplatz abgeschoben

Die Regierung der Oberpfalz hat einen Mann nach Frankreich abgeschoben, der an den Übergriffen am Domplatz beteiligt war.
Von Christian Eckl

Die Ausschreitungen am Domplatz am 19. August hatten Regensburg erschüttert.
Die Ausschreitungen am Domplatz am 19. August hatten Regensburg erschüttert.

Regensburg.Die Regierung der Oberpfalz hat die Abschiebung einer der Domplatz-Randalierer durchgesetzt. Das teilte die Behörde am Montag mit. „Der mutmaßliche Täter, der sich in unserer Zuständigkeit befand, ist mittlerweile Ende letzter Woche im Rahmen des Dublin-Verfahrens nach Frankreich überstellt worden“, sagte Markus Roth, Sprecher der Regierung, zur Mittelbayerischen. „Von der Tat bis zur Überstellung sind nicht einmal vier Wochen vergangen“, so Roth. Die Abschiebung erfolgte auch im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, die im Hinblick auf die strafrechtliche Verfolgung ihre Zustimmung zu einer Abschiebung erteilen muss.

Zwei mutmaßliche Täter sind in Untersuchungshaft

Am Montagabend, 19. August, kam es am Domplatz zu tumultartigen Szenen. Bis zu 15 Personen aus Deutschland und dem Irak trafen sich dort, um laut Musik zu hören und Alkohol zu trinken.

Ausländerrecht

Domplatz-Randalierer in Abschiebehaft

Einer der Haupttäter der Randalen vom Domplatz ist in Abschiebehaft. Das bestätigte die Regierung der Oberpfalz.

Dabei kam es auch zu Sachbeschädigungen. Als die Polizei mit einem Großaufgebot anrückte, eskalierte die Situation. Personen aus der Gruppe warfen Pflastersteine in Richtung Polizei, trafen dabei unter anderem geparkte Autos.

Steinewerfer

Das sind die Folgen der Domplatz-Randale

Nach Tumulten am Montagabend sind Anlieger noch immer erschüttert von der Gewalt. Gerade Migranten verstehen die Taten nicht.

Ein Polizeibeamter wurde von einem Pflasterstein auf der Brust getroffen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Insgesamt wurden elf Ermittlungsverfahren gegen Personen zwischen 16 und 32 Jahren eingeleitet.

Polizei

Randalierer vom Domplatz kommt in Haft

Ein 17-jähriger Iraker wurde einem Richter vorgeführt. Er soll in Regensburg Polizisten tätlich angegriffen haben.

Derzeit sitzen noch zwei mutmaßliche Täter in der Augustenburg in Untersuchungshaft. Ihnen soll im Falle einer Anklage der Prozess in Regensburg gemacht werden.

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