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Bildung

Studiengebühren: Widerstand formiert sich

In Regensburg formt sich ein Bündnis zur Abschaffung der Gebühren. Möglichst viele Menschen aus Stadt und Landkreis sollen mobilisiert werden.

Gegen Studiengebühren: DGB, IG Metall, ver.di, Freie Wähler, Bündnis90/Die Grünen, Piraten, SPD, der SprecherInnenrat der Uni Regensburg sowie die Hochschulgruppen Bunte Liste und die JuSos Foto: Bündnis

Regensburg. In Regensburg formiert sich ein Bündnis gegen die Studiengebühren. Die Bündnispartner wollen die Bürger in Stadt und Landkreis dazu aufrufen, sich an dem Bürgerbegehren im kommenden Jahr zu beteiligen.

Vertreter der Regensburger Gewerkschaften, Parteien und Studierenden sind im Gewerkschaftshaus zu einem ersten Treffen zusammengekommen. Mit dabei waren Mitglieder von DGB, IG Metall, ver.di, Freie Wähler, Bündnis90/Die Grünen, Piraten, SPD, der SprecherInnenrat der Universität Regensburg sowie die Hochschulgruppen Bunte Liste und die JuSos.

Ziel des Treffens sei die Koordination der Kampagne für das kommende Bürgerbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern gewesen, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung. Das Bürgerbegehren soll zwischen dem 17. und 30. Januar des kommenden Jahres stattfinden wird. Für den Erfolg des Volksbegehrens müssen in diesen zwei Wochen zehn Prozent der wahlberechtigten bayerischen Bevölkerung ihre Unterschrift leisten.

In der Sitzung haben die versammelten Organisationen ihr gemeinsames Vorgehen besprochen. Wie die Teilnehmer bekannt gaben, wollen sie möglichst viele Menschen in der Stadt und im Landkreis Regensburg zum Gang in die Bürgerbüros und Gemeinden mobilisieren. Neben der Einrichtung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform sei die Beschaffung von Info- und Werbematerial sowie die Aufteilung von Zuständigkeitsbereichen beschlossen worden.

Studiengebühren seien ein ungeeignetes und unsoziales Mittel der Hochschulfinanzierung in Bayern, schreibt die Gruppe. Die Gebühren sollten abgeschafft und den Hochschulen die nötige finanzielle Kompensation von der Staatsregierung zur Verfügung gestellt werden, fordert das Bündnis.

Das Bündnis lädt interessierte Kampagnen-Teilnehmer und weitere Verbände zum nächsten Treffen am 9. Januar um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus (Richard-Wagner-Str. 2). Bei dem Treffen soll die Durchführung der geplanten Aktionen abgestimmt werden.

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