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Regensburg
Freitag, 25. Mai 2018 24° 8

Empfang

SV Sallern: Jugendarbeit gelobt

Im Vereinsheim starteten die Sallerner ins neue Jahr. Die Bürgermeisterin würdigte das ehrenamtliche Engagement im Verein.
von Daniel Steffen

Rupert Karl (Bayerischer Fußball-Verband) überreichte Jugendleiter Detlef Staude einen Ball. Foto: mds

Regensburg.Sie zeigte sich angetan davon, was der SV Sallern alles auf die Beine stellt. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zollte dem Verein großen Respekt für sein breites Angebot und nannte beim Vereins-Neujahrsempfang auch einige Beispiele aus dem Sallerner Jugendbereich. Lobend hob sie zum Beispiel die „Mini-WM“ hervor, die jährlich von der Sportjugend und dem Stadtjugendring in Kooperation mit dem SV Sallern veranstaltet wird.

Rund 800 Teilnehmer waren 2017 bei diesem Fußball-Wettbewerb der Regensburger Grundschulen zu verzeichnen. Nicht nur Fußball, sondern auch die weltweiten Menschenrechte seien dort ein Thema, sagte die Bürgermeisterin. Jedes Schulteam repräsentierte ein anderes Land und setze sich mit diesem näher auseinander.

Eine Einladung für das im März anstehende Hallenturnier des SV Sallern gab es für die Bürgermeisterin vorab: Am 10. März duellieren sich in der Städtischen Turnhalle Nord Mannschaften der E- und F-Jugend. Ein Kleinfeldturnier für die E-, F- und G-Junioren folgt an Christi Himmelfahrt. Es findet von 10 und 14 Uhr auf dem Sallerner Sportgelände statt. Dr. Klaus Rappert als Vorsitzender des SV-Fördervereins bat die Bürgermeisterin um die Schirmherrschaft für das Turnier.

Jugendleiter Detlef Staude betonte, dass die Mannschaften des SV Sallern „auf den Breitensport ausgerichtet“ seien. Auch jungen, unbegleiteten Flüchtlingen gebe der Verein die Möglichkeit, sich zu integrieren. Nach Auffassung von Rupert Karl, dem Kreisvorsitzenden des Bayerischen Fußball-Verbands, rentiere sich das: „Von den Jugendlichen kommt sehr viel zurück. Sie sind sehr nett und hilfsbereit“, betonte er im gut besuchten Vereinsheim.

Die Bürgermeisterin informierte darüber, wie es aktuell um städtische Projekte im Stadtnorden bestellt ist. So werde der Hochwasserschutz im Abschnitt Sallern „ab Mitte kommenden Jahres“ gebaut. Daraufhin betonte Staude, dass sich der SV Sallern „rechtzeitig in die Planung einbringen“ werde. Beim geplanten Ausbau der Nordgaustraße und dem Bau der Sallerner Regenbrücke bat die Bürgermeisterin um Geduld: Aufgrund von Klagen, die beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof behandelt würden, sei die Zukunft des Bauvorhabens Sallerner Brücke weiterhin unklar.

Als „gute Nachricht“ übermittelte sie die Information, dass sowohl die Sanierung der Reinhausener Brücke als auch der Bau des Stegs zwischen der Konradsiedlung und dem Brandlberg demnächst abgeschlossen seien. Der Neubau der Frankenbrücke beginne erst 2021 – auch deshalb, um die Verkehrssituation aufgrund des anstehenden A3-Ausbaus nicht noch weiter zu verschärfen.

Rahmenprogramm

  • Musik:

    Den musikalischen Rahmen des Empfangs gestaltete die Regensburger Trachtenjugend.

  • Gemeinsames Essen:

    Im Anschluss an den offiziellen Veranstaltungsteil lud der SV Sallern zu einem Weißwurstfrühstück ein.

  • Moderation:

    Durch die Veranstaltung führte Klaus Obermeier, der Vorsitzende des SV Sallern.

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