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Tanzen und dabei Gutes tun

Am 7. April laden die Johanniter zu einem Tanzball zugunsten des Inklusionshotels Includio ins Regensburger Kolpinghaus ein.
Von Julia Weidner

Die Band cappuccino spielt am 7. April für die Gäste. Foto: cappuccino
Die Band cappuccino spielt am 7. April für die Gäste. Foto: cappuccino

Regensburg.Cha-cha-cha, Jive oder Walzer: Beim Benefiz-Tanzball für das erste Regensburger Inklusionshotel „Includio“ am 7. April heizt die Band cappuccino den Gästen im Kolpinghaus Regensburg mit Musik aus den 50er, 60er und 70er Jahre ein. „Die Tanzband ist über die Grenzen Bayerns hinaus beliebt“, freut sich Johanniter-Marketingleiter Andreas Denk.

Der Tanzball ist für Andreas Denk ein Vorgeschmack auf die große MZ-Benefizgala im Juni in der Regensburger Donau-Arena. „Der Ball wird der Auftakt unserer PR-Tour. Wir wollen das Includio noch bekannter machen“, sagt der Marketingleiter der Johanniter. Eine Aktion dafür war die Abstimmung über das Logo für Includio in Facebook.

Dort konnten sich die Fans der Seite zwischen zwei Entwürfen entscheiden. Gewonnen hat mit 70 Prozent der Stimmen das Logo, in dem das kleine „i“ in Includio mit roter Farbe hervorgehoben wurde. „Wir wollten hier Integration zeigen und fanden die Idee sehr pfiffig“, erklärt Andreas Denk. Außerdem wurden bei dieser Facebook-Abstimmung schon Karten für den Tanzball verlost. Bis zum 6. April sind unter der Telefonnummer (0941 46 46 7 101 oder über ostbayern@johanniter.de noch Tickets für die Veranstaltung für 39 Euro erhältlich. Die kompletten Einnahmen fließen laut Denk in das Herzensprojekt der Johanniter.

Die Johanniter bauen ein Inklusionshotel

„Seit dem Jahr 2016 verfolgen wir die Idee eines Inklusionshotels in Regensburg“, erklärt Denk. Insgesamt rechnet er mit Kosten von 15 Millionen Euro für den Bau des Hotels. Allein die Kosten für eine barrierefreie Bauweise des Gebäudes belaufen sich auf zwei Millionen Euro. 84 Räume sollen entstehen, davon etwa ein Drittel rollstuhlgerecht.

Doch auch Sehbehinderte und Gehörlose sind mögliche Gäste des neuen Hotels. Mit Blindenschrift, Induktionsschleifen für eine erhöhte Schallfrequenz und einfacher Sprache an allen Schildern wird vorgesorgt. Außerdem soll die Hälfte der circa 30 Beschäftigten im Hotel Menschen mit Beeinträchtigungen sein. Das Hotel wird als geförderter Integrationsbetrieb geführt. So werden die Johanniter ihrem satzungsgemäßen Auftrag als sozialer gemeinnütziger Dienstleister gerecht.

Am 24. Juni 2020 soll es dann so weit sein: Am Johannitag in zwei Jahren ist die Eröffnungsfeier von „Includio“ geplant. Es wird das erste Inklusionshotel in einer bayerischen Großstadt sein.

Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg. Im Frühjahr wollen die Johanniter den Bauantrag stellen, im Herbst hofft man auf eine Genehmigung. Dann sollen die Bauarbeiten auf einem und 4200 Quadratmeter großen Grundstück an der Hermann-Höcherl-Straße im Regensburger Stadtteil Burgweinting beginnen.

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