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Tauben: Gutachter untersucht Probleme in Regensburg

Tauben sind in vielen Kulturen ein Symbol des Friedens und beeindrucken die Menschen seit jeher mit ihrem Navigationssinn. Nur: Wenn in Innenstädten zu viele wilde Tauben leben, hört für viele der Spaß auf. In die Millionen gehen die Kosten, die auch in Regensburg für die durch Taubenkot ausgelösten Schäden an Gebäuden aufgewendet werden müssen. Zudem drohen gesundheitliche Schäden für den Menschen.

„Natürlich, es gibt Probleme, das bestreiten wir auch gar nicht“, sagt Karl-Heinz Seidl von der neu gegründeten Taubeninitiative Regensburg. Er sagt klipp und klar: „Der Bestand der Tauben muss reguliert werden.“ Dies sollte aber, das ist die einzige Forderung der Initiative, artgerecht erfolgen: „Tauben sind auch Naturgeschöpfe und dürfen nicht einfach abgeschlachtet werden.“

In vielen Städten wird eine Populationskontrolle über das Austauschen des Geleges bereits erfolgreich praktiziert. In Regensburg scheiterte ein entsprechender Antrag im Stadtrat an den Kosten. „Doch man hat uns damals signalisiert, dass die Stadt mithelfen würde, wenn wir einen Träger für das Projekt finden“, sagt Seidl.

Nun hat die Initiative Hilfe von einem Experten bekommen. Ferry Wittke hat schon in zahlreichen Städten bei Tauben-Problemen beraten. Er analysiert derzeit die Lage in Regensburg. Dazu ruft er alle Privatpersonen oder auch Firmen auf, die unter größeren Taubenschäden leiden, sich bei ihm zu melden: „Vor Ort schaue ich mir das Problem an und dann gibt es ein externes Gutachten, welche Kosten die Tauben verursachen“, erklärt Wittke. Er ist sich sicher: „Wenn die Menschen schwarz auf weiß lesen können, was sie die Tauben kosten, werden wir keine Probleme mehr haben, Unterstützer für eine artgerechte Populationskontrolle zu bekommen.“ Kontakt: Ferry Wittke, Tel. (09403) 955688

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