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Justiz

Urteil gegen Drogen-Paten bestätigt

Der Clan-Chef Fiqret D. und seine Stellvertreter müssen lange hinter Gitter. Die Revisionen wurden verworfen.
von Christine Strasser

Das Urteil gegen Clan-Chef Fiqret D. ist rechtskräftig. Archivfoto: Ziegler
Das Urteil gegen Clan-Chef Fiqret D. ist rechtskräftig. Archivfoto: Ziegler

Regensburg.Nach der Prüfung des Bundesgerichtshofs (BGH) steht fest: Das Urteil des Landgerichts Regensburg gegen den Drogen-Pate Fiqret D. und sein Stellvertreter Gridi B. ist rechtskräftig. Der BGH hat die Revisionen als unbegründet verworfen, wie die Pressestelle des Landgerichts der Mittelbayerischen am Mittwoch mitteilte. Was den Clan-Chef Fiqret D. betrifft, entschied die Kammer um den Vorsitzenden Richter Carl Pfeiffer im Februar dieses Jahres auf eine Haftstrafe von zwölfeinhalb Jahren. Für Gridi B. lautete das Urteil neuneinhalb Jahre Gefängnis.

Am kriminellen Treiben des Deutsch-Albaners Fiqret D. hegte des Gericht keinerlei Zweifel. Er hatte in Regensburg eine kriminelle Vereinigung aufgebaut, deren einziges Ziel es war, die Oberpfalz mit Rauschgift aller Art zu versorgen. Die Mengen an Drogen, die über das Netzwerk vertrieben wurden, ließen im Prozess aufhorchen. Allein in den ersten elf Monaten des Jahres 2017 waren es rund 350 Kilogramm Marihuana, mehr als sieben Kilogramm Heroin und mehr als sieben Kilogramm Kokain, die eingeführt wurden.

Urteil

Zwölfeinhalb Jahre Haft für den Paten

Der Deutsch-Albaner setzte mit seiner Bande Unmengen an Drogen um. Seine „rechte Hand“ muss für 9,5 Jahre hinter Gitter.

Die Nummer zwei des Drogen-Kartells, Gridi B., fungierte nach Auffassung des Gerichts innerhalb der Bande als Kassenwart sowie als Vertrauter und Stellvertreter von Fiqret D. Beide Männer wurden wegen „bandenmäßigen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ schuldig gesprochen.

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