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Kooperation

Verein und Kindergarten arbeiten zusammen

So bekommen bereits die Kleinsten genügend Bewegung.

Die Kindergartenkinder freuen sich über das Zertifikat. Foto: Gietl
Die Kindergartenkinder freuen sich über das Zertifikat. Foto: Gietl

OBERISLING.„Ich bin fit – ich mach mit“ stand auf den T-Shirts der Kindergartenkinder. Sie waren unterwegs zum Heim des Sportvereins, ein Weg, den sie gut kannten. Etwa vierzigmal waren sie ihn schon gegangen. Tim Wolbergs vom TSV hatte die Idee, sein Verein könne doch mit dem Kindergarten in der Nachbarschaft kooperieren. Eine Idee, die sowohl in der Vorstandschaft des Sportvereins wie beim Kindergarten begeistert Anklang fand, auch die Eltern waren sofort mit im Boot. Spaß soll es machen, war allen klar.

Aber noch mehr: Es geht um Bewegung bereits bei den Kleinen. Zwei Jahre lang will die Kindertagesstätte ihren Schützlingen in besonderer Weise Raum und Gelegenheit bieten, Bewegungsmangel auszugleichen oder gar nicht aufkommen zu lassen, erläutert die Leiterin, Cornelia Knarr. Die Aktion wurde im Rahmen des Baerchen-Projekts von der Bayerischen Sportjugend (BSJ) gefördert. Dabei stehen für Baerchen „Bewegung, Aufklärung, Ernährung und Ressourcen bündeln“. Fleißig holten Tim Wolbergs und seine Schwester Anna die Kinder von der Tagesstätte ab und übten mit ihnen Fußball beziehungsweise Kindertanz.

Dieser Tage fand schließlich die erste Kooperation offiziell ihr Ende. Anna Wolbergs hatte mit den Kleinen fürs Sommerfest einen Tanz eingeübt, jetzt diente der als Eröffnung der Feierstunde. Gabriele Raab vom Bezirk Oberpfalz der BSJ überreichte die ersehnte Baerchen-Urkunde an die Leiterin des Oberislinger Kindergartens, Cornelia Knarr, und an Martin Prinzing, den 3. Vorsitzenden des TSV. Der Sportverein erhielt zusätzlich fünfhundert Euro für die Anschaffung von Sportgeräten für Kinder. Die Summe wurde von Betriebskrankenkassen Bayern (BKK) als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt. Folgekooperationen, die bereits geplant sind, werden anschließend vom Bezirk gefördert. Cornelia Knarr freute sich, die erste Hürde auf dem Weg zum zertifizierten „Bewegungskindergarten“ so souverän geschafft zu haben. Da auch die weiteren Stufen wie etwa die spezielle Ausbildung eines Erziehers schon fast erledigt sind, stehe diesem großen Ziel eigentlich kaum etwas im Weg. (mtl)

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