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Polizei

„Vermisster“ hatte sich bloß verfahren

Ein 80-jähriger Österreicher wollte mit dem Auto nach Wels zum Arzt. Seine Irrfahrt endete im Regensburger Hafen.

Der 80-Jährige fuhr aus Versehen bis nach Bayern. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Der 80-Jährige fuhr aus Versehen bis nach Bayern. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Regensburg.Weil sich ein 80-jähriger Österreicher am Freitagvormittag kräftig verfahren hatte, wurde eine größere Vermisstensuche durch die Polizei Straubing veranlasst. Der ältere Herr, der einen Arzttermin in Wels, nur wenige Kilometer von seinem Wohnort entfernt gehabt hätte, fuhr vermutlich mit seinem Pkw falsch auf die Autobahn und fand sich plötzlich in Deutschland wieder.

Hilferuf an die Ehefrau

Da der Mann ein wenig orientierungslos und zudem schwerhörig war, bemerkte er seinen Fehler nicht und fuhr weiter Richtung Norden. Nachdem er sich nun nicht mehr auskannte, rief er seine Frau an und gab an, in Straubing zu sein und dort auf seine Frau warten zu wollen. Diese solle ihn dort abholen.

Daraufhin machten sich die Ehefrau und die gemeinsame Tochter auf den Weg nach Straubing und suchten dort zunächst ergebnislos nach dem Herrn. Als sie keine andere Lösung mehr wussten, wandten sie sich an die Polizeiinspektion Straubing, um dort eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

Glücklich wiedervereint

Nachdem mehrfach versucht wurde, den Vermissten telefonisch zu kontaktieren, dies aber aufgrund seiner Schwerhörigkeit misslang, wurde eine Ortung des Mobiltelefones veranlasst. So konnte der Österreicher im Bereich des Regensburger Hafens durch die Polizei in Neutraubling angetroffen und an die beiden überglücklichen Frauen übergeben werden.

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