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Freude

Vierlinge in Regensburg geboren

Großes Glück zu Weihnachten: Die Vierlinge dürfen ihr erstes Fest schon daheim feiern. Sogar Paten gibt es schon.

Ina, Hanna, Noah und Finja (v.l.n.r) Foto: Dotzler
Ina, Hanna, Noah und Finja (v.l.n.r) Foto: Dotzler

Regensburg.Finja, Hanna, Ina und Noah: So heißen die kleinen Weihnachtskinder. In der KUNO Klinik St. Hedwig wurden sie vor Kurzem als Vierlingen geboren. „Für uns war das eine große Freude“, so die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel in einer Pressemitteilung. „Nichts ist schöner als dabei helfen zu können, diesen Kleinen den Weg in ein gesundes Leben zu ermöglichen. Und das hat nicht nur durch unsere darauf ausgerichtete medizinische Versorgung funktioniert, sondern auch dank eines eingespielten Teams, das sich mit Empathie, persönlichem Einsatz und viel Liebe für die Kleinen stark gemacht hat.“

Die 18-jährigen Vierlinge (von links) Thomas, David, Laura und Florian, schauen sich die kleinen Vierlinge (von links) Ina, Hanna, Noah und Finja an.Foto: Bianca Dotzer/Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg /dpa
Die 18-jährigen Vierlinge (von links) Thomas, David, Laura und Florian, schauen sich die kleinen Vierlinge (von links) Ina, Hanna, Noah und Finja an.Foto: Bianca Dotzer/Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg /dpa

Etwas Besonderes sind die Kinder in Regensburg, obwohl Mehrlingsgeburten zum Alltag der Klinik gehören „Zwillinge kommen häufig vor, auch die Anzahl an Drillingen ist in den letzten Jahren gestiegen“, bestätigt Chefarzt Prof. Dr. Sven Matthias Wellmann, Leiter der Neonatologie. „Vierlinge sind allerdings eine Ausnahme und oft bei der Geburt sehr klein. Werden sie gesund entlassen, ist das für uns alle ein großartiger Tag.“

Finja, Hanna, Ina und Noah

Finja, Hanna, Ina und Noah dürfen noch vor Weihnachten nach Hause, heißt es in der Mitteilung der Klinik. Sie wurden in der 31. Schwangerschaftswoche in St. Hedwig geboren. Ihr eigentlicher Geburtstermin wäre erst Anfang 2020 gewesen, sie kamen also viel zu früh. Anfangs waren sie sehr klein und mussten über Wochen intensiv betreut werden. Doch rechtzeitig zum Fest als schönstes Weihnachtsgeschenk kann die Familie sie mit heimnehmen.

Ganz ähnlich erging es David, Florian, Laura und Thomas vor achtzehn Jahren. Auch sie sind in St. Hedwig als Vierlinge zur Welt gekommen – im Mai 2001 und damals wie heute ein kleines Wunder. Inzwischen sind sie volljährig und stehen mitten im Leben. An die schwierigen ersten Monate können sie sich natürlich nicht erinnern, wissen aber aus den Erzählungen der Familie um die Aufregung der Anfangszeit. Über ihre vier Nachfolger in St. Hedwig freuen sie sich ganz besonders, zumal diesmal genau umgekehrt drei Mädchen und ein Junge das Licht der Welt erblickt haben. „Wir wollten die Kleinen unbedingt kennenlernen“, bestätigt Laura. „Und wir werden die vier Süßen die nächsten Jahre ganz sicher nicht aus den Augen verlieren.“

Patenschaft für Vierlinge

Tatsächlich übernehmen die „großen“ Vierlinge nun sogar eine Art Patenschaft für ihre winzigen Nachfolger. Ein erster gemeinsamer Fototermin fand am vergangenen Donnerstag in St. Hedwig statt. „Zweimal vier – das ist großes Glück im Doppelpack“, freut sich darüber auch Prof. Wellmann. „Wir wünschen diesen acht außergewöhnlichen Kindern und ihren Familien ein wundervolles Leben miteinander und natürlich schöne Weihnachten.“

Aufregend wird die nächste Zeit für die junge Familie mit Finja, Hanna, Ina und Noah ganz sicher, schließlich brauchen die Kleinen noch sehr viel Zuwendung und Pflege. Doch mit David, Florian, Laura und Thomas haben sie nun immer vor Augen, wie beglückend es ist, wenn aus winzigen Frühchen junge und gesunde Erwachsene werden.

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