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Aktion

Weihnachtssingen begeistert rundum

Besinnliche Atmosphäre in der Armin-Wolf-Arena: 2500 Zuschauer sangen mit den Domspatzen für das „Haus Mutter und Kind“.
Von Daniel Steffen

Das Weihnachtssingen steckte alle an: Auch die Buchbinder Legionäre stimmten mit ein.  Foto: Steffen
Das Weihnachtssingen steckte alle an: Auch die Buchbinder Legionäre stimmten mit ein. Foto: Steffen

Regensburg.Besinnliche Weihnachtsstimmung herrschte in der Armin-Wolf-Arena: 2500 Zuschauer sangen am Samstagabend gemeinsam mit den Nachwuchs-Chören der Regensburger Domspatzen für den guten Zweck. Die 2. Ausgabe der Weihnachtssingens im Stadion markierte zugleich einen Besucherrekord, bei dem sich die Reihen vor der Bühne bis auf den letzten Platz füllten. Ebenso musizierte die Big Band Convention Ostbayern, die ihren Teil zu dem rundum gelungenen Abend beisteuerte.

Munter stimmten die Zuschauer in bekannte Lieder wie „Ihr Kinderlein kommet“, „Alle Jahre wieder“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ ein – und wer nicht ganz textsicher war, der konnte das bereitgestellte Liederheft zur Hilfe nehmen oder den Text vom Großbildschirm ablesen. Auch selbst komponierte Stücke erfüllten das Stadion: Hier verhielten sich die Zuschauer passiv und ließen sich von der positiven Stimmung tragen. Begeistert waren sie auch von den Solokünstlern wie Sänger Uli Groeben aus den Reihen der Big Band Convention.

Sportler stimmten mit ein

Dass sie am Ende von den Musikern lauthals eine „Zugabe“ einforderten, war die logische Folge. Mit den Klassikern „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erfuhr das Weihnachtssingen ein besonders schönes Finale, zumal auch die Buchbinder Legionäre, das Armin-Wolf-Laufteam und die Eisbären Regensburg vor den Augen der Zuschauer in die Lieder einstimmten.

„Ein wunderbarer Abend war‘s“, lobte etwa Volker Becht aus Schwabelweis die Veranstaltung. „Mindestens so wie im vergangenen Jahr –und fast noch etwas schöner“, fügte er hinzu. Auch Cornelia Bock aus Tegernheim zeigte sich begeistert: „Die Stimmung hat gepasst, die Organisation war perfekt und die Künstler waren hervorragend“, lobte sie. Wie auch im vergangenen Jahr war die von Sportmoderator Armin Wolf ins Leben gerufene Veranstaltung dem „Haus Mutter und Kind“ der Katholischen Jugendfürsorge gewidmet. Damals, so rief Moderatorin Evi Reiter in Erinnerung, wurden beim Weihnachtssingen 13000 Euro an Spenden gesammelt, in den Folgewochen stieg der Betrag auf insgesamt 39000 Euro an. Wie hoch der Spendenbetrag dieses Mal ausfällt, das soll laut Armin Wolf „im Januar bekanntgegeben werden“.

Bilder vom Weihnachtssingen haben wir in dieser Galerie gesammelt:

Weihnachtssingen in der Armin-Wolf-Arena

100 Frauen auf der Warteliste

Das bis dahin überreichte Geld möchte die Katholische Jugendfürsorge (KJF) als Träger für das „Haus Mutter und Kind“ für ein neues bauliches Vorhaben verwenden: Nach über 40 Jahren, so erklärte KJF-Direktor Michael Eibl, sei es an der Zeit, die Spiel- und Turnhalle des Hauses zu sanieren. Samt neuer Sportgeräte belaufen sich die Kosten für die Maßnahme auf 70000 Euro.

Ferner ist die KJF dabei, fünf weitere Apartments für die alleinerziehenden Mütter mit ihren Kindern zu bauen. Aktuell leben im Haus zehn Mütter mit ihren Kindern. Die Nachfrage nach dem Angebot ist riesig: So sind aktuell rund 100 alleinerziehende, von ihren Partnern im Stich gelassene Frauen bei der KJF auf der Warteliste.

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