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Regensburg

Weitere Fahrradstraßen sind geplant

Zwei Fahrradstraßen hat Regensburg inzwischen. Doch damit soll nicht Schluss sein. Die Stadt hat fünf weitere im Visier.
Von Andreas Maciejewski

Piktogramme auf dem Boden weisen auf Fahrradstraßen hin. Foto: Maciejewski
Piktogramme auf dem Boden weisen auf Fahrradstraßen hin. Foto: Maciejewski

Regensburg.Die Stadt Regensburg will das neu eingeführte Fahrradstraßen-System weiter ausbauen. Das bestätigt die Pressestelle auf Nachfrage der Mittelbayerischen.

Demnach hat die Stadt fünf weitere Straßen im Visier, die sie als fahrradstraßentauglich ansieht. Um welche es sich konkret handelt, wollte die Pressestelle nicht nennen. „Die Erhebungen erfolgen im Herbst“, heißt es hierzu nur.

Fahrradstraßen frühestens im Frühjahr

Ende Juli wurden die Hemauer- und Holzländestraße als Fahrradstraßen deklariert. Seitdem haben Radler hier Vorrang, Autos müssen sich unterordnen.

Die beiden Fahrradstraßen dienen als Pilotprojekte für Regensburg: „Um einschätzen zu können, ob durch die beiden bereits eingeführten Fahrradstraßen unerwartete Probleme auftreten, muss die Situation mindestens drei bis sechs Monate beobachtet werden.“

Frühestens im Frühjahr oder Sommer 2020 könnten der Stadt zufolge weitere Fahrradstraßen beschildert werden.

Regensburg

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Ob die fünf anvisierten Straßen tatsächlich umdeklariert werden, ist aber noch offen. „Die Umsetzbarkeit in den betreffenden Straßen wurde, zum Beispiel hinsichtlich der Fahrbahnbreiten, noch nicht im Detail geprüft. So kann es sein, dass sich einzelne Straßen noch als nicht realisierbar herausstellen“, heißt es in dem Schreiben. Außerdem müssten noch Verkehrszählungen vorgenommen und geprüft werden, ob Baumaßnahmen erforderlich sind.

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Sperrt Regensburg auch Autos aus?

Rein rechtlich ist es in Fahrradstraßen auch möglich, sie ganz für den Kfz-Verkehr sperren zu lassen. In Regensburg wird das aber voraussichtlich nicht der Fall sein. „Nahezu alle infrage kommenden Straßen in der Stadt Regensburg haben eine Erschließungsfunktion, also direkt angrenzende Grundstücke und Gebäude. Insofern muss der Anliegerverkehr wohl immer zugelassen werden“, so die Pressestelle.

Die Stadt sieht in Fahrradstraßen eine Möglichkeit, um im Fahrradnetz Lücken zu schließen. Sie sollen dort angebracht werden, wo keine Radverkehrsanlagen vorhanden sind und auch keine gebaut oder markiert werden können.

Bilder der Regensburger Fahrradstraßen:

So sehen die Fahrradstraßen in Regensburg aus

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