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Wichern-Haus-Leiter geht in den Ruhestand

Es war ein stiller Abschied für Peter Rummel, ohne große Feier oder Defilee von Gratulanten.

Peter Rummel beim jüngsten Sommerfest im Wichern-Haus: Jetzt ist der Leiter der Einrichtung in den Ruhestand gegangen.
Peter Rummel beim jüngsten Sommerfest im Wichern-Haus: Jetzt ist der Leiter der Einrichtung in den Ruhestand gegangen. Foto: Scheiner/Diakonie/Scheiner/Diakonie

Regensburg.Ende Juni ging Peter Rummel, der Leiter des Johann-Hinrich-Wichern-Hauses, in den Ruhestand. Über 40 Jahre lang war der Diplom-Sozialpädagoge in verschiedenen Bereichen für die Diakonie tätig, zuletzt in der Einrichtung mit Wohnplätzen für psychisch kranke Menschen. Er gehört damit zu den dienstältesten Mitarbeitern des evangelischen Sozialunternehmens und hat „immer gern hier gearbeitet“.

Angefangen hat er 1979 als Streetworker für Rockergruppen, einem gemeinsamen Projekt von Diakonie, Stadt und bischöflichem Jugendamt. Später wechselte er in die neu aufgebaute Beratungsstelle des Sozial-psychiatrischen Dienstes (SpDi), der heuer ebenfalls 40-jähriges Bestehen feiert. Neben einer Beratungstätigkeit war er damit befasst das Betreuungs- und Versorgungsangebot auszubauen.

Seit Mitte der 90er Jahre war er an der Planung und Vorbereitung des Wohnheims für psychisch kranke Erwachsene beteiligt, einer für ganz Ostbayern vorbildlichen Einrichtung, die 1998 eröffnet wurde. Seither leitete er das Wohnheim, das von der Evangelischen Wohltätigkeitsstiftung errichtet wurde. In ihm finden Menschen einen Platz, die nach einem Klinikaufenthalt noch Betreuung benötigen. Den schon länger geplanten und dringend benötigten Erweiterungsbau wird er „nicht mehr verwirklichen“ können – „ein Umstand, den ich sehr bedauere“.

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