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Wahlkampf

Wirtschaftskonzepte der OB-Kandidaten

Am Dienstag standen sich alle neun Regensburger OB-Kandidaten zum Duell gegenüber. Knapp drei Wochen vor der Wahl wird mit härteren Bandagen gekämpft.

Alle neun OB-Kandidaten stehen sich im MZ-Duell gegenüber. Auf dem Foto fehlen Ludwig Artinger (Freie Wähler) und Richard Spieß (Die Linke). Foto: Lex

Regensburg.Alle am 16. März zur Wahl stehenden Oberbürgermeister-Kandidaten stellten sich am Dienstagabend dem MZ-Duell zur Wirtschaftspolitik. In schnellen Fragerunden blieb ihnen dabei wenig Zeit, ausschweifend zu antworten. Schnell wurde klar: Die Schaffung von Wohnraum, die Infrastruktur und damit auch die Stärkung des ÖPNV sowie die Stärkung des Einzelhandels in der Altstadt sind zentrale Themen aller Parteien. Gegensätze gab es sehr wohl bei der Frage nach den Schwerpunkten, die gesetzt werden sollen. Während Joachim Wolbergs (SPD), Jürgen Huber (Grüne) und Tina Lorenz (Piraten) mit der Stärkung der Kreativwirtschaft als Zukunftsbranche liebäugeln, sieht Christian Schlegl (CSU) hier keinen zusätzlichen Förderbedarf: Kreativwirtschaft mache weniger als vier Prozent aus. Andere Bereiche hätten bei ihm Vorrang. Joachim Wolbergs kündigte dagegen an, dass er im Falle eines Wahlsiegs die Verwaltung umbauen möchte – in thematische Bereiche und „nicht als Kontrollinstrument“. Wolbergs und Schlegl wurden auch auf ihren aktuellen Streit und die Aufkündigung der Koalition konfrontiert. „Die SPD ist bei allen Fragen, die diese Koalition vereinbart hat, gestanden“, so Wolbergs. Beide bekräftigten, dass sie weiter miteinander sprechen würden. Eine gemeinsame Koalition schließt Schlegl aber in der kommenden Legislaturperiode aus. Er habe „gute Chancen eine Koalition zusammenzubringen - auch ohne SPD.“ Am 16. März haben die Regensburger Bürger das sagen. Dann entscheidet sich, welcher der neun Kandidaten das Rennen macht.

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