MyMz
Anzeige

1500 Euro für einen neuen Spielplatz

„Die andere Bühne“ Regensburg veranstaltete eine bunte Charity-Show zugunsten des Vereins für krebskranke Kinder.
Von Therese Wimmer

Die Freude über den Erlös der Show war groß. Foto: Wimmer
Die Freude über den Erlös der Show war groß. Foto: Wimmer

Regensburg.Krebskranke Kinder und ihre Familien haben es schwer. Für sie setzt sich seit 30 Jahren der „Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V.“ (VKKK) ein. Um den Bau eines Kinderspielplatzes für die kleinen Patienten direkt neben der Kinder-Onkologie und dem Elternhaus durch den Verein zu unterstützen, veranstaltete „Die andere Bühne“ unter der Leitung von Rudy Christl nun eine Charity-Show.

Am Ende konnte Christl, auch dank der großzügigen Spende der „Arberwirtin“ Uschi Hartmann, die stolze Summe von 1500 Euro an den VKKK übergeben. Irmgard Scherübl, die zweite Vorsitzende des Vereins, war überwältigt. „Das ist ja Wahnsinn“, kommentierte sie und bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden.

Der Zauberer und Entertainer Rudy Christl, der 2017 als bester Comedy-Mentalist in Deutschland ausgezeichnet wurde, führte professionell durch das Programm der Show. Die Zuschauer verfolgten gespannt, wie sein „Medium“ Mona mit verbundenen Augen das aussprach, was er gerade sah – mit Hilfe von Gedankenübertragung.

Überraschungsgast Lee’Oh, Sängerin aus dem Allgäu, die im Wohnwagen und in Begleitung eines RTL-Fernsehteams durch Deutschland tourt, zeigte ebenfalls eine gelungene Bühnenshow. Grumling, ein Magier aus München, reparierte als Hausmeister verkleidet kaputte Teile – leider lösten sich die gerade festgezurrten Knoten wie von Zauberhand immer wieder auf. Spitzzüngige Zeitkritik übte der Musikkabarettist Sebastian Schlagenhaufer aus Grafing. In seinem Programm kommt etwa ein Politiker vor, der nach dem Unfall eines völlig überfüllten Schulbusses den Schulbeginn zeitlich staffeln will, anstatt einen zweiten Bus einzusetzen. „Mit dieser Logik braucht man keinen weiteren Konzertsaal in München, man muss halt das Publikum im Herkulessaal einfach nur staffeln“, so der Kabarettist. Moe, ein junger Zauberkünstler aus Regensburg, schälte sich unter dramatischer Musik aus einer festgeschnürten Zwangsjacke. Horst Eberl, angekündigt als „Musikkabarettist aus Niederbayern und dort bekannter als der Papst“, traf mit dem Lied „Sale“ den Nerv vieler anwesender Ehepaare, die sich offenbar darin wiedererkannten. Im Lied geht es darum, dass man zum Kauf einer Herrenhose aufbricht und stattdessen mit vier Einkaufstüten, prall gefüllt mit Damenklamotten, wieder nach Hause kommt. Zustimmendes Nicken gab es im Publikum auch beim „Lied von der guten alten Zeit“: „Wer bis drei zählen konnte, galt nicht gleich als hochbegabt, und dass man im Fernsehen jemanden Maden fressen sieht, hätte sich keiner gedacht.“

Weitere Nachrichten und Berichte aus Regensburg lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht