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50 Jahre als 45-Minuten-Film

Drei Regisseure präsentieren „Gesichter zweier Partnerstädte“. Es geht um Einblicke in Regensburg und Brixen.

Willi Rainer (l.), Johanna Bampi und Benjamin Zwack sind die drei Filmemacher.  Foto: Hans-Christian Wagner
Willi Rainer (l.), Johanna Bampi und Benjamin Zwack sind die drei Filmemacher. Foto: Hans-Christian Wagner

Regensburg.Spätestens nach der Premiere des für RAI Südtirol produzierten Films „Regensburg und Brixen – Gesichter zweier Partnerstädte“ wird allen Anwesenden klar: Es war und ist ein Herzensprojekt dreier ambitionierter Filmemacher. 150 Gäste – einige davon aus Regensburg – applaudierten im Brixener „Astra“-Kino am Ende stehend für das 45-minütige Werk von Johanna Bampi, Benjamin Zwack und Willi Rainer.

Hintergrund des Blendenwechsels zwischen den beiden Bischofsstädten an Donau und Eisack ist die 50-jährige Städtepartnerschaft, die Regensburg und Brixen eng verbindet. Termin der Erstausstrahlung ist 9. Dezember, 20.20 Uhr über RAI Südtirol und über das Sender-Portal www.raisudtirol.rai.it.

„Die Menschen haben die Partnerschaft gemacht“, betonte Brixens Bürgermeister Dr. Peter Brunner bei der Begrüßung der Gäste und rückte mit dem Alt-Bürgermeister Zeno Giacomuzzi und Regensburgs ehemaligen Kulturreferenten Klemens Unger zwei langjährige „Architekten“ der Verbindung in den Mittelpunkt.

Historische und aktuelle Parallelen und Gegensätzlichkeiten arbeitet auch der 45-minütige Film heraus, der in 25 Drehtagen nördlich und südlich des Brenners – also „draußen“ und „drinnen“ eingefangen und in über einmonatiger Postproduktion gefühlvoll geschnitten und vertont wurde.

„Faszinierend war die Begeisterung, mit der die Regensburger und die Brixner Einblick in ihren Alltag gewährten“, erzählt der gebürtige Oberpfälzer Benjamin Zwack, seit 2013 Mitarbeiter des renommierten Hotel Elephant in Brixen mit den Schwerpunkten Marketing und Kommunikation und studierter Tourismusmanager. „Das Filmteam ist nicht nur auf offene Ohren, sondern auch stets auf offene Türen und viel Hilfsbereitsschaft gestoßen.“

Der Film geht auch in die geschichtliche und kunstgeschichtliche Tiefe der Bauwerke und der gemeinsamen Historie der beiden Bischofsstädte. Regisseurin Johanna Bampi, geboren in Südtirol, ist seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Diözesanmuseum Brixen. Dort, in der „Hofburg“, war sie zuletzt Kuratorin der Ausstellung „Rendezvous mit Regensburg. Kunst aus Brixens Partnerstadt.“

Dem Anspruch, der Geschichte und dem Alltagsleben beider Partnerstädte nachzuspüren, wird das bewegende Bilderkompendium in allen Spielformen gerecht. Hier leistet das Auge von Kameramann und Produzent Willi Rainer (Sora Film) einen entscheidenden Beitrag. Seine über 30-jährige Erfahrung und sein Perfektionismus kommen in der Bildauswahl und -komposition sowie in der Postproduktion, also im Schnitt, beim „Schließen der Bild-Text-Schere und schließlich in der Vertonung klar zum Ausdruck.

Orte und Personen

  • Wette:

    „Schwammerl“-Wirt Gerhard Probst im Alleengürtel machte mit dem Wirt des Tre Fiore nahe das Brixener Domplatzes eine Wette auf, ob er in der Oberpfalz mehr Kaffee verkaufe als der Kollege in Südtirol Bier.

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