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Arbeitssicherheit

Auszeichnung für BMW-Werk Regensburg

Das BMW Group Werk Regensburg wurde erneut von Regierungspräsident Bartelt mit dem OHRIS-Zertifikat ausgezeichnet.
Von Andrea Leopold

Regierungspräsident Axel Bartelt überreicht die Urkunde an den Werkleiter Manfred Erlacher. Foto: Andrea Leopold
Regierungspräsident Axel Bartelt überreicht die Urkunde an den Werkleiter Manfred Erlacher. Foto: Andrea Leopold

Regensburg.„Jeder Unfall ist ein Unfall zuviel“. Mit diesem Zitat begrüßte der Werkleiter Manfred Erlacher die Gäste beim Tag der Arbeitssicherheit. Im BMW Group Werk Regensburg haben Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit einen herausragenden Stellenwert. Das unterstrichen der Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt und sein Vize Christoph Reichert am Donnerstag bei einer Feierstunde am Standort. Bartelt beglückwünschte Werkleiter Manfred Erlacher zur Erneuerung des HRIS-Zertifikats.

Mit dieser Urkunde werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich freiwillig an den Maßstäben des anerkannten Arbeitsschutz-Management-Systems nach OHRIS (Occuptional Health- and Risk-Managementsystem) messen lassen.

OHRIS wurde vom bayerischen Arbeits- und Sozialministerium gemeinsam mit Unternehmen und Wirtschaftsverbänden mit dem Ziel entwickelt, die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig zu schützen, sowie den Arbeitsschutz frühzeitig in betriebliche Strukturen und Prozesse einzubinden.

Sicherheit: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“

Arbeitssicherheit wird im BMW Werk Regensburg quer durch alle Bereiche groß geschrieben. Foto: Stefan Hanke
Arbeitssicherheit wird im BMW Werk Regensburg quer durch alle Bereiche groß geschrieben. Foto: Stefan Hanke

Im BMW Group Werk Regensburg gelingt das besonders konsequent, wie Regierungspräsident Bartelt sagte: „Das ist eine Leistung, die außergewöhnlich und umso bemerkenswerter ist, wenn man bedenkt, dass in der metallverarbeitenden Industrie durchaus gefahrgeneigte und auch körperlich schwere Tätigkeiten mehr die Regel als die Ausnahme sind. Viele einzelne, technische und organisatorische Maßnahmen müssen abgestimmt ineinandergreifen, um über solch lange Zeiten sicher und unfallfrei zu arbeiten.“

7 Millionen Autos liefen vom Band

  • Das Jubiläumsauto

    Vor wenigen Tagen lief das 7-millionste Auto made in Regensburg vom Band. Das Jubiläumsauto ist ein weißer BMWX2 - neben dem X1 eines der wichtigsten Modelle.

  • Made in Regensburg:

    Das neue Modell wird ausschließlich im Werk Regensburg für den gesamten Weltmarkt produziert. BMW will mit dem X2 in Konkurrenz zum Mercedes GLA, dem Range Rover Evoque und dem neuen Audi Q4 treten.

Werkleiter Manfred Erlacher machte deutlich, warum das BMW Group Werk Regensburg so großen Wert darauf legt, Arbeitsprozesse und Anlagen sicher zu gestalten und damit auch auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes exzellente Leistungen zu bringen: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Deshalb sind die Sicherheit am Arbeitsplatz und die aktive Gesundheitsvorsorge nicht allein die Sache von Spezialisten. Es kommt neben den technischen und organisatorischen

Rahmenbedingungen auch auf unser aller Einstellung an“. Dass die am Standort stimmt und immer besser wird, unterstrich die Leiterin der Arbeitssicherheit, Hariett Fronauer: In den letzten zehn Jahren habe man die Unfallhäufigkeit auf ein Viertel reduziert.

„Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt“ (Wittgenstein). Dazu war der Regierungspräsident der Oberpfalz Alex Bartelt und sein Vize Christoph Reichert bereit.

Mehr als 2600 Tage Arbeit ohne jeden Unfall

Zu welch guten Ergebnissen der hohe Anspruch im Arbeitsalltag führt, wurde im Anschluss an die OHRIS-Auszeichnung deutlich: Elf Abteilungen des BMW Group Werk Regensburg haben es geschafft, mehr als zwei oder gar fünf Jahre unfallfrei zu arbeiten. Sie wurden nun zum „Tag der Arbeitssicherheit“ von Werkleiter Manfred Erlacher und dem Vorsitzenden des Betriebsrates, Werner Zierer, ausgezeichnet.

Die eindrucksvollste Leistung gelang einem Team aus der Karosseriemontage des BMW Group Werk Regensburg. Seit mehr als 2600 Tagen ist hier kein einziger Unfall passiert, und das, obwohl bei BMW an das Etikett „unfallfrei“ besondere Anforderungen geknüpft sind. Während üblicherweise ein Arbeitsunfall erst nach drei Tagen an die Berufsgenossenschaft gemeldet werden muss, geschieht dies im BMW Group Werk Regensburg bereits am ersten Tag, an dem ein Mitarbeiter unfallbedingt fehlt.

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