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Spende

Basar brachte über 11 000 Euro ein

Der Markterlös der Städtischen Berufsschule II kommt den Johannitern, dem Frauennotruf und der Lebenshilfe zugute.
Von Christl Metzner

Maria-Köberl-Novotny, Ursula Geier und Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer bei der Übergab. Foto: Metzner
Maria-Köberl-Novotny, Ursula Geier und Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer bei der Übergab. Foto: Metzner

Regensburg.Seit 1975 gibt es diesen Weihnachtsbasar in der Städtischen Berufsschule II. In den 44 vergangenen Jahren wurden insgesamt Spenden in Höhe von 274 000 Euro gesammelt. Gelder, die stets an gemeinnützige und karikative Projekte weitergegeben wurden. Die Schirmherrin, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer würdigte in ihrem Grußwort die Leistung der vielen Helfer und Akteure. „Für mich ist dieser Weihnachtsbasar immer wieder ein willkommener Start in die Weihnachtszeit, man kann dort allerlei Dekorationsartikel, leckere Plätzchen, Lebkuchen und vieles andere finden“. Im Namen der Stadt dankte sie allen Beteiligten und freute sich, dass der Spendenerlös in diesem Jahr noch höher sei als im Vorjahr. In ihrer Begrüßung dankte Schulleiterin Maria Köberl-Nowotny den Lehrkräften, Schüler/-innen und Studierenden für ihr Engagement und ihre Unterstützung, viele Stunden ihrer Freizeit seien für die Vorbereitung an das Projekt „geschenkt“ worden. Das Motto des diesjährigen Weihnachtsbasars lautete: „Zauberhafter Märchenwald“. Umrahmt wurde die Veranstaltung von sechs Harfenspielern aus der Veeh-Harfen-Gruppe der Lebenshilfe Regensburg e.V. aus den Werkstätten der LH in Obertraubling. Die diesjährige Spende beträgt 11 661,27 Euro und kommt drei Institutionen zugute: Den Johannitern, dem Frauennotruf und der Lebenshilfe. Andreas Denk von den Johannitern war sehr erfreut über die Spende von 2809 Euro für das Hotelprojekt Includio: „Im Juni 2020 ist die Eröffnung geplant, wir freuen uns sehr über diese Spende. Auch Petra Siegrün vom Frauennotruf Regensburg, deren Verein mit demselben Spendenbetrag bedacht wurde, bedankte sich und erläuterte, dass diese Gelder in eine neue Präventionsstelle fließen werden für Information, Schulung und Fortbildung. Ursula Geier von der Lebenshilfe Regensburg ist heuer zum 44. Mal dabei. Die Spende von 5618 Euro werde für Menschen eingesetzt, die der ganz besonderen Hilfe und Unterstützung bedürfen. „Traditionen aufrecht zu erhalten, die so gar nicht in unsere schnelllebige Zeit passen, das verdient Respekt und Bewunderung. Meine Enkel würden sagen, das ist voll cool“, meint sie schmunzelnd. Die Spende von 425,27 Euro werde für die Werkstätten der LH verwendet, der größere Betrag werde in ein neues Zuhause für behinderte Menschen fließen, das ab dem Herbst gebaut werden soll. In einer Zeit, in der beeinträchtigte Menschen keine große Lobby haben, sei gesellschaftliches Engagement sehr wertvoll.

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