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„Danz“: Konzerte sind der Zankapfel

Lärm Die älteste Kommune Regensburgs hat immer wieder Probleme mit den Nachbarn. Ein gemeinsames Gespräch soll jetzt helfen.
Von Jürgen Scharf, MZ

Im Keller der „Danz“ proben auch Bands.

REGENSBURG. Sie nennen sich „die älteste Kommune Regensburgs“: die Wohngemeinschaft „Danz“ in der Konradsiedlung. Seit 40 Jahren leben dort zumeist junge Menschen „selbst verwaltet“ miteinander und frönen einem „ganz eigenen Lebensgefühl“. Wenn es bei den Partys zu laut wird, finden das manche Anwohner aber gar nicht lustig. Vor allem die Konzerte, die im hauseigenen Partykeller immer wieder stattfinden, sind den Nachbarn ein Dorn im Auge. Nun haben Polizei und städtisches Ordnungsamt eingegriffen. In einem „Beratungsgespräch“, wie ein Polizeisprecher mitteilt, wurden die „Danz“-Bewohner darauf hingewiesen, dass es bei Konzerten nicht nur zu erheblicher Lärmbelästigung kommen könne, vor allem fehle eine Genehmigung für öffentliche Veranstaltungen.

Zuletzt war ein Solidaritäts-Konzert geplant gewesen, mit dem die Kommune finanziell unterstützt werden sollte. Dieses wurde abgesagt. „Danz“-Bewohner Willy Neumann sagte der MZ, „dass wir auch in Zukunft keine öffentlichen Konzerte wegen dieser Probleme mehr veranstalten werden“. Mit den Nachbarn werde es zudem kommende Woche ein gemeinsames Gespräch geben, wie man in Zukunft ein besseres Miteinander erreichen könne.

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