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Dult

Hinter den Kulissen der Dult

Neun MZ-Leser freuten sich über eine exklusive Backstage-Tour auf der Regensburger Dult – spannende Einblicke gab es viele.
Von Daniel Steffen

Dora Hörmandinger (r.) führte die Teilnehmer der MZ-Backstagetour durch ihr süßes Paradies. Fotos: Steffen
Dora Hörmandinger (r.) führte die Teilnehmer der MZ-Backstagetour durch ihr süßes Paradies. Fotos: Steffen

Regensburg.Manchmal muss es ganz flott gehen –und manchmal lässt sich Manfred Eckl ordentlich Zeit. „Wenn du drei Wochen Zeit hast, dann baust du den Techno Tower in drei Wochen auf“, sagt der Inhaber des schnellsten Fahrgeschäfts in Europa. Andererseits stehe das Fahrgeschäft innerhalb eines Tages, wenn es die Situation erfordere, fügt Eckl hinzu. Diese Information – und noch viele weitere erhielten MZ-Leser, die zu den glücklichen Gewinnern einer Backstage-Tour auf der Dult zählen.

22 Umdrehungen pro Minute macht Eckls Techno Tower um die eigene Achse, 26 Mal drehen sich im selben Zeitraum die Gondeln. „Es ist im Prinzip wie eine Zentrifuge“, sagt Eckl. Die MZ-Rundgänger werfen einen respektvollen Blick auf das Fahrgeschäft und steuern dann eine weitere Attraktion dieser Herbstdult an.

1,8 Millionen in Piratenschiff investiert

Voran schreitet Dultmeister Reinhard Kellner, der das Volksfest wie seine eigene Westentasche kennt und auch allerhand darüber zu erzählen hat. Dass auch Laufgeschäfte ihren besonderen Reiz haben, weiß er bestens – und führt die Teilnehmer daher zur Pirates Adventure, dem kolossalen Piratenschiff, das auf dem Dultplatz aufgebaut ist. Im Jahr 2000 habe er 1,8 Millionen D-Mark in das Geschäft investiert, erzählt Inhaber Michael Schneider und lädt die Besucher zu einer „Überfahrt“ ein.

Er gibt sich als Liebhaber alter Technik und als leidenschaftlicher Bastler, was sich nicht zuletzt an seinem Wohnwagen zeigt. In das „Allerheiligste“ der Schausteller dürfen die Rundgang-Teilnehmer ausnahmsweise einen Blick werfen. Dass das aufwendig umgestaltete Vehikel aus dem Jahr 1978 stammt, zeigt sich allenfalls auf den zweiten Blick. Auch über das Schaustellerleben hat Schneider einiges zu berichten – zum Beispiel, dass seine Kinder „auf der Reise lernen“. Statt regelmäßigem Schulbesuch ist aktuell für Sohn Hans (13) Pauken für die virtuelle Schule angesagt – und das dreimal in der Woche. Auf diese Weise hat es auch Tochter Danielle (23) schon zum Abitur geschafft. „Und das trotz 17 Veranstaltungen im Jahr, auf denen wir unterwegs sind“, sagt Schneider.

Leserin backte Crêpes

Selbst Hand anlegen durften die Backstage-Tour-Gewinner am Crêpes-Stand von Patrick Ulrich: Mit Kerstin Grafenauer findet sich eine Mutige, die sich traut, die Spezialität selbst zuzubereiten. Das ist gar nicht so einfach –und trotzdem meistert sie die Aufgabe hervorragend. Probieren von der Süßigkeit dürfen alle Teilnehmer. Fahrten mit dem Riesenrad und der Geisterbahn machen die besondere Dult-Tour komplett – auch eine Brotzeit im Hahn-Zelt darf nicht fehlen.

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