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Wolli erwischt es eiskalt

Der Oberbürgermeister stellte sich der Ice Bucket Challenge. Er hatte sie modifiziert. So kamen 5037 Euro an Spendengeldern im Glöcklzelt zusammen.

OB Joachim Wolbergs bei seiner Ice Bucket Challenge. Foto: Wagner

Regensburg.Am Freitag, um kurz nach 20 Uhr, gab es für den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs kein zurück mehr: Der Schwall aus kaltem Wasser und Eiswürfeln ergoss sich über sein Haupt. Damit stellte sich der OB einer von mehreren Nominierungen für die Ice Bucket Challenge. Die hatte er zuvor aber modifiziert: 5000 Euro sollten die Besucher im Glöcklzelt auf der Dult innerhalb von zweieinhalb Stunden spenden, damit Wolbergs sich das Eiswasser über den Kopf schüttet.

Um 20 Uhr wurde es spannend: Hans-Christian Wagner, der Sprecher der Werbegemeinschaft der Dult, zählte 3998 Euro, die seine Helfer im Bierzelt eingesammelt hatten. Von der Bühne aus fragte er ins Publikum, ob denn jemand zwei und ein weiterer Besucher 1000 Euro spenden könnte. Es wurde mehr als das: Ein Besucher spendete zwei Euro, ein weiterer 1000 Euro und drei weitere jeweils zehn Euro. Die Summe von insgesamt 5037 wird geteilt. Eine Hälfte geht an die ALS-Hilfe, eine andere an die Leukämiehilfe Regensburg. Nach dem Guss reagierte Wolli souverän: Er zog sich um und räumte ein, dass es gar nicht so schlimm war. Zuvor hatte er allerdings Bedenken angemeldet, dass die Fallhöhe der Eiswürfel zu hoch sein könnte. Immerhin ist es kein angenehmes Gefühl, von ihnen getroffen zu werden.

Nominiert wurde der Oberbürgermeister diesmal von Festwirt Alfred Glöckl. Der stellte sich bereits am Donnerstagabend vor der offiziellen Dultversammlung der Stadt der Eisdusche und schickte anschließend unter anderem das Stadtoberhaupt ins Rennen. Andere Regensburger Politiker wie Astrid Freudenstein haben die Ice Bucket Challenge bereits hinter sich gebracht. Landrätin Tanja Schweiger hat sich dagegen trotz mehrerer Nominierungen bislang ruhig verhalten. Die sogenannte Ice Bucket Challenge macht in den Sozialen Netzwerken schon seit einiger Zeit die Runde. Die Regeln: Ein Herausgeforderter entleert einen Eimer mit Eiswasser über sich und darf dann drei weitere Menschen nominieren, die binnen 24 Stunden dasselbe tun müssen. Tun sie dies nicht, sollen sie 100 Dollar einer Stiftung für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) spenden. (la/nk)

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