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Blindeninstitut stellte neuen Leiter vor

Stephan Hußlein erläuterte beim Hoffest in Regensburg seine Weichenstellung. Es wird am Wohn- und Arbeitskonzept gearbeitet.

Der Chor des Blindeninstituts begrüßte die Gäste schwungvoll.
Der Chor des Blindeninstituts begrüßte die Gäste schwungvoll.Foto: Weimer

Regensburg.Ein wahres Fest der Begegnungen erlebten die Besucher des neunten Hoffests im Blindeninstitut Regensburg. Der Schulchor eröffnete die Veranstaltung mit einem Willkommens-Lied mit dem Titel „Hey Du!“ unter Leitung von Musiktherapeutin Christa Moser. Zu den Gästen zählten Eltern und Verwandte der in der Einrichtung betreuten Kinder, Politiker und Nachbarn sowie zahlreiche Freunde und Gönner des Instituts.

Institutsleiter Stephan Hußlein, seit Februar neuer Institutsleiter in der Einrichtung für sehbehinderte und blinde Menschen mit weiterem Unterstützungsbedarf, begrüßt die Gäste. Bereits seit 25 Jahren ist Stephan Hußlein dem Blindeninstitut verbunden. Die ersten Jahre verbrachte er in Würzburg, dem Sitz der Stiftung, später war er in Regensburg tätig. Er habe sich den Schritt, die Institutsleitung zu übernehmen, gut überlegt, so der studierte Diplompsychologe. Ein Grund für seine Entscheidung sei die Überzeugung, dass im Blindeninstitut täglich wertvolle Arbeit geleistet werde und das Wissen, dass er sich auf seine Kolleginnen und Kollegen verlassen könne.

Der Vorstand der Blindeninstitutsstiftung, Johannes Spielmann, lobte das in den letzten Monaten gewachsene Vertrauen und die gute Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und dem Blindeninstitut Regensburg unter dem neuen Institutsleiter. Die Weichenstellung des Blindeninstituts wird in Richtung Auf- und Ausbau von Wohn-, Arbeits-, Beschäftigungskonzepten und deren Umsetzung für Erwachsene gehen. Dabei ist der Erhalt der Größe des jetzigen Kinder- und Jugendbereichs mit Frühförderung und Schule von großer Bedeutung. Für all dies muss auch eine an der Größe und Anzahl der Betreuten und Mitarbeitenden ausgerichtete, innovative Organisations- und Führungsstruktur neu etabliert werden.

Das weitere Programm zum Fest war so bunt und vielfältig wie der Alltag im Blindeninstitut selbst. Neben kulinarischen Ständen bot sich die Möglichkeit, in der Turnhalle eine Runde durch den Rollstuhlparcours zu fahren oder sich im Sinnesparcours zu probieren. In den Klassenzimmern hatten Schüler eine Fotoausstellung unter dem Motto „Das bin ich“ vorbereitet. Ein anderes Klassenzimmer wurde in ein kleines orientalisches Land verwandelt und die Gäste konnten eine Handmassage genießen.

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