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Dank an Regensburger Schülerlotsen

In den Arcarden erhielten die Helfer eine Anerkennung für ihr Engagement. 136 der 400 Schüler scheiden im Sommer aus.
von Daniel Geradtz, MZ

Noah Gruber, Christian Wittmann und Christopher Schnabl schlossen den Wettbewerb mit guten Resultaten ab.
Noah Gruber, Christian Wittmann und Christopher Schnabl schlossen den Wettbewerb mit guten Resultaten ab. Foto: Geradtz

Regensburg.Etwa 400 waren es in diesem Schuljahr insgesamt. Mehr als ein Drittel von ihnen scheidet im Sommer aus dem aktiven Dienst aus: Am Dienstag wurden diese 136 Schülerloten in den Regensburg Acarden für die Ausübung des Ehrenamts ausgezeichnet. Die Ehrung fand heuer zum 13. Mal statt.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Menschen engagieren“, ehrte Stadtrat Norbert Hartl die Jugendlichen. „Den Dienst als Schülerlotsen verstehe ich als gelebte Verantwortung.“ Er lobte die Bereitschaft, bei jedem Wetter – vor allem aber eine Stunde vor dem Schulbeginn – an der Schule und für die Mitschüler da zu sein.

In diesem Jahr ragte die Leistung von Christopher Schnabl, Noah Gruber und Christian Wittich in besonderem Maße heraus. Sie schlossen eine theoretische Prüfung der Verkehrswacht mit den besten Ergebnissen ab. Von maximalen 118 Punkten erreichte Christopher Schnabl 112 Punkte. Damit war er der beste Absolvent.

Lotsendienst macht den Schülern Spaß

„Es ist gut, dass ich den Kleineren helfen kann, das machen nicht Viele“, findet Noah Gruber. Der Zehntklässler ist seit dem sechsten Schuljahr als Schülerlotse aktiv. Christian Wittich, der wie Gruber die Mittelschule in Neutraubling besucht und genauso lange dabei ist, hat es die ganze Zeit über Spaß gemacht. Er ist zudem als Buslotse aktiv. „Dabei schaut man, dass sich die Schüler im Bus richtig verhalten“, beschreibt er seine Aufgabe.

Für sein viereinhalb-jähriges Engagement wurde zudem Sergej Gerzen von der Willi-Ulfig-Mittelschule ausgezeichnet. Auch er wird am Ende des Schuljahrs aus dem aktiven Lotsendienst ausscheiden.

Anerkennung für das Engagement

Vor der Ehrung durften die Schüler sich im Cinemaxx die Realverfilmung des Klassikers „Das Dschungelbuch“ anschauen. Als Anerkennung erhielten sie anschließend neben einer Urkunde auch einen Gutschein der Fast-Foodkette Subway. Die Regensburg Acarden spendierten den drei Leistungsstärksten darüber hinaus einen Einkaufsgutschein.

„Die Ausbildung besteht aus vier Tagen mit jeweils zwei Unterrichtseinheiten“, berichtet Max Scheuerer. Er übernimmt bei der Polizeiinspektion Regenstauf die Schulungen. Abgeschlossen wird der Lehrgang mit einer schriftlichen Erfolgskontrolle. Bislang sei es noch kein Problem gewesen, zu Beginn des Schuljahrs neue Schülerlosten zu rekrutieren, sagen die Ausbilder. Doch weil inzwischen immer mehr Kinder mit dem Bus zur Schule kommen würden, geht der Verkehrswacht langsam der Nachwuchs aus. Im Gegenzug sei allerdings die Anzahl der Buslotsen gestiegen. Das Mindestalter für den Lotsendienst beträgt 13 Jahre.

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