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Ein großartiges Konzert für Frühchen

Die Regensburger Marienschülerinnen engagierten sich für einen Benefiz-Abend.

Junge Musikerinnen der Marienschulen engagierten sich für das Benefizkonzert in der Kirche der Hedwigsklinik.
Junge Musikerinnen der Marienschulen engagierten sich für das Benefizkonzert in der Kirche der Hedwigsklinik. Foto: Ernst

Regensburg. Am 17. November ist Weltfrühgeborenentag. Das nahmen Schülerinnen der St. Marien-Schulen zum Anlass für ein Benefizkonzert zugunsten der Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg. Am letzten Tag ihrer wohlverdienten Herbstferien gaben die jungen musikalischen Talente der „Englischen“ eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens. Unter der musikalischen Leitung von Angelika Wimmer und Thomas Humbs begeisterten sie ihr Publikum in der voll besetzten Kirche der Klinik St. Hedwig mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm aus Gesang, Instrumentalsoli und -ensembles.

Als eine der Solistinnen war Anna Langrieger zu hören. Die erfahrene Violin-Virtuosin sowie „Jugend musiziert“-Preisträgerin spielte, von ihrem Vater am Keyboard unterstützt, die „Canzonetta“ von Peter Tschaikowski. Annalena Graf und Pia Ross, unverzichtbare Stützen der Schulband, trugen selbstarrangierte und selbst geschriebene Songs vor. Cosima Federle, von ihrer Mutter am E-Piano begleitet, faszinierte das Publikum schließlich mit Franz Danzis Variationen zu Mozarts Oper Don Giovanni. Ihr „musikalischer Werdegang“, so konnte man vor Kurzem in der Mittelbayerischen Zeitung lesen, „ist gepflastert mit Preisen und Anerkennungen“. Im Oktober hat die „Jugend musiziert“-Bundessiegerin beim Internationalen Dotzauer-Cello-Wettbewerb 2016 gewonnen.

Neben diesen herausragenden musikalischen Talenten hatte sich auch die Stargeigerin der Schule, Anna Maria Wehrmeyer, trotz ihrer inzwischen vielfältigen konzertanten Verpflichtungen die Zeit für das Benefizkonzert genommen. Als Bundessiegerin im Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist sie inzwischen weit über Regensburg hinaus ein Begriff. Beim Harl.e.kin-Konzert stellte sie ihr besonderes Können mit einem Virtuosenstück, Eugène Ysaÿes Sonate Nr. 3 für Violine, unter Beweis und präsentierte Johann Sebastian Bachs Sonate Nr. 1 g-Moll. Dass die St.-Marien-Schulen nicht nur exzellente Streicherinnen besitzen, bewies die Trompeterin Judith Münch. Georg Philipp Telemanns Suite Nr. 2, 6. Satz klang glockenrein und perfekt.

Zum Abschluss ertönte eindrucksvoll das Concerto grosso Palladio von Karl Jenkins, vorgetragen von den Solistinnen und Mitgliedern des Kammerorchesters. Dank der großzügigen Spendenbereitschaft der zahlreich erschienenen Konzertgäste kamen 543 Euro zusammen, die nun der Arbeit des Harl.e.kin-Nachsorgeteams für früh- und risikogeborene Kinder zugutekommt.

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