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Eine Schulzeit voller Höhepunkte

52 Mädchen der Realschule Niedermünster erhielten ihre Zeugnisse in Regensburg. Die 18 besten Schülerinnen wurden geehrt.
Von Katia Baierlein, MZ

Die 18 besten Absolventinnen der Realschule Niedermünster – allesamt mit einer Eins vor dem Komma.
Die 18 besten Absolventinnen der Realschule Niedermünster – allesamt mit einer Eins vor dem Komma. Foto: Baierlein

Regensburg.„Wie schnell die Zeit doch vergangen ist“, mit diesen Worten leitete die Konrektorin der Mädchenrealschule Niedermünster, Edith Scharm, am Freitag die Abschlussfeier in der Sporthalle am Donaumarkt ein. „Eine Zeit voller Höhepunkte, wie ein Karussell, bei dem aber keiner herausgeschleudert wurde“, so die Konrektorin. Denn 52 Schülerinnen sind die Abschlussprüfungen angetreten und 52 haben sie bestanden.

Unter den Gästen der Zeugnisverleihung war auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Freudenstein. Sie riet den Schülerinnen in einen Bereich zu gehen, in dem sie stiftend tätig werden können. „Glauben Sie stets daran, dass sie es schaffen können“, so Dr. Freudenstein. An die Eltern appellierte sie ihren Kindern eine zweite und wenn nötig auch eine dritte Chance zu geben, denn „es wird schon werden“.

Auch die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer riet den Mädchen ihre Träume zu verfolgen. Sie war selbst Schülerin in Niedermünster und denkt gerne an diese Zeit zurück. „In dieser Schule hier habe ich Werte vermittelt bekommen, die mich stets im Leben begleitet haben“. Das gleiche wünscht sie den Absolventinnen.

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs stellte vor allem die Wichtigkeit der Schule für Regensburg heraus. Er appellierte an die jungen Schülerinnen neugierig zu bleiben und das jeden Tag. „Täglich neue Menschen kennenlernen zu wollen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion, das macht das Leben spannend.“

Anschließend wandte sich die Schulleiterin Schwester Rita Zirngibl, an die 52 erfolgreichen Absolventinnen. Sie riet ihren Schülerinnen die Zeit sinnvoll zu nutzen, mit Dingen, die ihnen gut tun und nicht mit Dingen, die gerade im Trend sind. Sie betonte, dass man auch Zeit verschenken kann. „Niemand ist so arm, dass er keine Bereicherung sein kann und niemand ist so reich, dass er nicht durch die Anwesenheit anderer bereichert werden könnte.“

Im Anschluss überreichte Schwester Rita den Absolventinnen die Zeugnisse. Sichtlich stolz und erleichtert nahmen die Mädchen die Zeugnisse entgegen. Anschließend sprach Elternbeiratsvorsitzende Heike Stang. Sie ermutigte die Schülerinnen, sich etwas zuzutrauen und Eigenverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Anschließend wurden die 18 besten Schülerinnen geehrt. Kerstin Langmantel absolvierte die Abschlussprüfung mit 1,08 und wurde somit als Schulbeste ausgezeichnet.

Sonja Obermaier bekam den Prix Saint-Exupéry, den Realschulpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Magdalena Schmatz durfte sich über den Rewag-Preis freuen, der für besonders gute Leistungen im Bereich Naturwissenschaften verliehen wird.

Die Klassensprecherinnen trugen dann den Poetry Slam „Erwachsenwerden“ von Julia Engelmann vor, der die Hürden der Jugend beschreibt und zum Schluss Mut macht, keine Angst vor der Zukunft zu haben, denn „Erwachsenwerden heißt nicht aufhören ein Kind zu sein“. Am Schluss dankten sie noch ihren Lehrerinnen und Lehrern, die es geschafft haben Schule immer mit Spaß zu verbinden. Von ihren Klassenkameradinnen verabschiedeten sie sich mit den Worten „Ihr seid der Hammer!“

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