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Gesucht: Der Student von morgen

Die OTH Regensburg setzt auf regionale Megatrends und bietet ein breit gefächertes Angebot für Studierende.

Blick in das Labor Robotik der OTH
Blick in das Labor Robotik der OTH Foto: Ute Schwarz, IHK

Regensburg.„Verbindungen schaffen – Netzwerke pflegen!“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende aus dem Bereich Schule, Schulamtsdirektor Heribert Stautner, 35 Mitglieder des Arbeitskreises an der OTH Regensburg. Die Hochschule besuchen knapp 11 000 Studierende, sie ist damit eine der größten in Deutschland. Gastgeber Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH, dankte den Organisatoren des Arbeitskreises für das Herstellen von Verbindungen in die Welt der Schulen und erläuterte den Campus-Betrieb.

Ziel der Veranstaltungsreihe, die Dr. Jürgen Helmes, Vorsitzender des AK aus dem Bereich Wirtschaft, und Heribert Stautner initiiert haben, ist der Ausbau von Kooperationen und die Verstärkung von bestehenden Netzwerken in der Region. Prof. Dr. Baier erläuterte die Unterschiede zwischen Universität und Hochschule. Zielgruppe für die OTH sind FOS-/BOS- Absolventen und Gymnasiasten, die das Studium mit anwendungsbezogenen Inhalten der Arbeitswelt präferieren. Der Fokus liegt dabei klar auf den Ingenieurswissenschaften, zwei Drittel aller deutschen Ingenieure haben den Abschluss einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Die OTH in ihrem Verbund mit den Hochschulen in Weiden und Amberg setzt auf regionale Megatrends, ihre fünf Leitlinien werden durchzogen von den Themen der Sensorik und der Digitalisierung.

Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Fuhrmann brachte den Gästen aus Schule und Wirtschaft das duale Studium näher, das unter der Dachmarke „hochschule dual“ bayernweit durchgeführt wird. Das duale Studium bietet in zwei Modellen die Verknüpfung von Theorie und Praxis, es ist ein Kooperationsprojekt der OTH Regensburg mit der regionalen Wirtschaft, das zurzeit von 75 Unternehmen wahrgenommen wird.

Das Verbundstudium, das zu einem Bachelor-Abschluss und beispielsweise einem IHK-Abschluss führt, wird derzeit von ca. 500 Studierenden in Regensburg absolviert. Vorteile für die Studierenden sind die zwei Abschlüsse, die sie gleichzeitig erreichen, sowie die Verbindung von Theorie und Praxis und nicht zuletzt die finanzielle Sicherheit. Das zweite Modell ist ein Studium mit vertiefter Praxis, d. h. doppelt so viel Praxis wie im normalen Studium, es schließt mit dem Bachelor nach 3,5 Jahren ab.

Die Junge Hochschule der OTH Regensburg stellte Armin Gardeia vor. Hierbei ist man auf der Suche nach den Studenten von morgen. Sie bietet eine ganze Reihe von Angeboten zur Studien- und Berufswahl an.

Man setzt dabei auf Bewährtes wie den Girl’s Day, bietet Kooperationen mit Schulen, Forschercamps, MINT-Angebote, u.v.m. an. Mit den Programmen LITTLEtech und LITTLEmath versucht man sogar schon im Kindergarten das Interesse an Technik zu wecken und vielleicht den ein oder anderen Ingenieur oder die Ingenieurin von morgen auf den Geschmack zu bringen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Arbeitskreis-Mitglieder in ein Robotik-Labor geführt, lernten den Campus kennen und bestaunten die moderne Bibliothek, bevor sie im Studentenhaus bei einem Imbiss sich über das Gehörte und Gesehene austauschten, wobei viel Lob für die moderne, supertechnische, aber auch familiäre Hochschule zu hören war.

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