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Regensburg hat Top-Nachwuchsforscher

Junge Wissenschaftler begeistern bei „Jugend forscht“. Regensburger und Neutraublinger Schüler sind unter den Besten.

Kluger Kopf: David Ofner vom Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg erhielt den ersten Preis in der Kategorie Chemie sowie den Sonderpreis Jahresabonnement „Bild der Wissenschaft“.
Kluger Kopf: David Ofner vom Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg erhielt den ersten Preis in der Kategorie Chemie sowie den Sonderpreis Jahresabonnement „Bild der Wissenschaft“. Fotos: Audi

Regensburg.Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“ begrüßte Audi zum 38. Mal talentierte Nachwuchswissenschaftler zum Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Ingolstadt. 150 Schüler, Studenten und Auszubildende präsentierten bis Donnerstag ihre Forschungsprojekte in den Kategorien Technik, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Arbeitswelt – darunter zahlreiche Schüler aus Stadt und Landkreis Regensburg.

Am Donnerstag präsentierten die Schüler, Auszubildenden und Studenten ihre Ideen im Audi Bildungszentrum der Jury und der Öffentlichkeit. Anschließend zeichneten Ingolstadts Bürgermeister Sepp Mislbeck und Dieter Omert die Besten im Rahmen einer Feierstunde aus.

Der „Jugend forscht“-Schulpreis ging an das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg, das in etlichen Kategorien mit Preisen vertreten war: So ging der 2. Preis in der Kategorie Chemie an Louisa Benz und Namira Asla für ihr Projekt „Glücksgummis“. Auch der 3. Preis in dieser Kategorie ging ans AMG: Gregor Troidl, Anselm Schmack und Fabian Artmann wurden für ihre Arbeit „Salze steckt da Meer dahinter?“ ausgezeichnet.

Mit Weidenrinde gegen Schmerzen

Den 1. Preis Chemie sowie den Sonderpreis Jahresabonnement „bild der wissenschaft“ erhielt David Ofner vom AMG. Ofner hatte zum Thema „Mit Weidenrinde und Co. gegen Schmerzen“ geforscht, einen „Vergleich verschiedener Salicylate“ angestellt und die „Verbesserung der Herstellungsverfahren und Nachweismethoden“ untersucht. Auch der Sonderpreis Jahresabonnement „GEOlino“ landete bei dem Gymnasium im Regensburger Westen: Jonathan Zwierlein wurde für seine Arbeit „Joni Encoding Language (JEL): Mehrstufige Verschlüsselung in Python“ ausgezeichnet.

Den 3. Preis in der Kategorie Physik erhielt Ben Dankesreiter. Sein Thema lautete „Experimente mit der nichtnewtonschen Flüssigkeit“. Auch der 1. Preis in Physik ging ans Albertus-Magnus-Gymnasium: Christoph Setescak wurde für die „Chemische Nachbehandlung von Fahrradreifen“ ausgezeichnet.

Für den Bau einer alltagsoptimierten Kindersicherung für Steckdosen erhielten Leonhard Sauerer und Laurits Piehorsch vom Privat-Gymnasium Pindl e.V. Regensburg den 2. Preis in der Kategorie Arbeitswelt.

Vom Schwingen der Raumzeit

Für den Bau einer alltagsoptimierten Kindersicherung für Steckdosen wurden Leonhard Sauerer und Laurits Piehorsch vom Pindl-Gymnasium mit einem zweiten Preis ausgezeichnet.
Für den Bau einer alltagsoptimierten Kindersicherung für Steckdosen wurden Leonhard Sauerer und Laurits Piehorsch vom Pindl-Gymnasium mit einem zweiten Preis ausgezeichnet.

Den 1. Preis in der Kategorie Mathematik/Informatik sowie den Sonderpreis für die aufwändigste Arbeit erhielt Michael Lukas vom Gymnasium der Regensburger Domspatzen für seine Arbeit „Mathematische Grüße aus der Nanowelt“. Der 2. Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften ging an Jonas Meier und Jan Nürnberger vom Domspatzen-Gymnasium. Ihr Thema lautete „Vom Schwingen der Raumzeit“.

Mit dem Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung wurde Maximilian Geisler vom Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg ausgezeichnet. Er hatte zum Thema „Krebsbekämpfung durch Früherkennung“ geforscht.

„Wie fliegt ein Papierflieger am besten?“ Das hatten Konstantin Ehmann, Verena Kitsche und Lennart Weber vom Gymnasium Neutraubling untersucht. Sie wurden mit dem 3. Preis in der Kategorie Technik geehrt.

Die ausgezeichneten Schüler haben sich für den Landeswettbewerb im April in Vilsbiburg („Jugend forscht“) bzw. im Mai in Dingolfing („Schüler experimentieren“) qualifiziert. Der Bundeswettbewerb findet vom 25. bis 28. Mai in Erlangen statt.

„Jugend forscht“

  • Aus der Region:

    Am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ nahmen 150 junge Talente mit insgesamt 97 Projekten in den Kategorien Technik, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Arbeitswelt teil.

  • Bundesweit:

    Im Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ treten dieses Jahr deutschlandweit 5700 Teilnehmer im Alter von 15 bis 21 Jahren an. 6500 Junioren bis 14 Jahre sind bei „Schüler experimentieren“.

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