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Rekord-Jahrgang am Goethe-Gymnasium

173 Schüler absolvierten in diesem Jahr ihren Abschluss – so viele, wie nie zuvor. 21 schafften einen „Einser-Schnitt“.
Von Anna Jopp, MZ

Schulleiter Bernhard Rothauscher (rechts) und Oberstufenkoordinator Hans Sigl (links) mit den Jahrgangsbesten und den Preisträgern der Sonderpreise für Physik, Mathematik und Informatik
Schulleiter Bernhard Rothauscher (rechts) und Oberstufenkoordinator Hans Sigl (links) mit den Jahrgangsbesten und den Preisträgern der Sonderpreise für Physik, Mathematik und Informatik Foto: Jopp

Regensburg.Es sei ein „turbulenter Freitag“, sagte Oberstufenkoordinator Hans Siegl in seiner Begrüßung zur Abiturfeier: Die Briten verabschiedeten sich von der Europäischen Union, die Abiturienten vom Goethe-Gymnasium. Mit 173 Schülern sei dies der größte Abiturjahrgang, den das Gymnasium je in die Arbeitswelt oder ins Studium entlassen habe.

Insgesamt 48 Schüler verlassen das „Goethe“ mit einer Eins vor dem Komma, 21 davon mit einem Notenschnitt von 1,5 oder besser. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,30 haben sich aber auch die übrigen Absolventen in der Oberstufe und den Abiturprüfungen erfolgreich geschlagen.

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gratulierte den Abiturienten: „Bleiben Sie neugierig und versuchen Sie, auch nach der Schule täglich noch etwas dazuzulernen.“ In Anlehnung an einen Song des Pop-Duos Glasperlenspiel wünschte er den Goethe-Schülern abschließend ein „geiles Leben“ und alles Gute für ihren weiteren Werdegang.

An den Musik-Charts orientierte sich auch Dr. Andreas Michelson vom Elternbeirat in seiner Rede: Er wünsche sich, dass die Abiturienten eines Tages genauso zufrieden auf ihr Leben zurückblicken könnten wie Lukas Graham in dessen Lied „7 Years“. Er betonte den Einfluss von Familie und Umfeld auf den Schulerfolg: Positive Bestätigung sei der „emotionale Treibstoff“ jeder Schulkarriere. „Ziehen Sie auch unkonventionelle Entscheidungen in Betracht“, ermutigte er die Studenten, „Ihr Abenteuer Leben beginnt jetzt!“

Karl Straube, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, bezeichnete das allgegenwärtige Gejammer über das achtjährige Gymnasium als „überflüssig“. „Lassen Sie sich dadurch nicht die Laune verderben“, riet er und lud die Abiturienten ein, das Goethe-Gymnasium nach dem Abitur im Förderverein zu unterstützen.

Mit sechs „Thesen“ zum Thema Glück ließ Schulleiter Bernhard Rothauscher die Abiturienten an Lehren aus seiner eigenen Abiturzeit teilhaben. Er hoffe, dass die Schulzeit den Absolventen neben allem Prüfungsstress auch die ein oder andere glückliche Erinnerung beschert habe. Die Verleihung der Abiturzeugnisse sei ein solcher Moment, den die Abiturienten genießen sollten, ohne sofort an folgende Schritte wie Karriere oder die weitere Ausbildung zu denken.

Paarweise, begleitet von selbst ausgesuchten Musikstücken, nahmen die 173 Absolventen anschließend ihre Zeugnisse entgegen. In den folgenden Ehrungen für besondere schulische Leistungen taten sich zwei Talente besonders hervor: Susanne Hantke und Vincent Bürgin als Jahrgangsbeste erreichten beide nicht nur einen perfekten Abiturschnitt von 1,0, sondern erhielten zudem je gleich mehrere Sonderpreisen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Informatik. Einen Sonderpreis der Rewag für ihre Seminararbeit zum Thema „Pflanzliche Inhaltsstoffe als Konservierungsmittel“ erhielt Antonia Holzapfel.

Zum Abschluss ließen Oberstufensprecher Viktoria Schuck und Vincent Hußlein ihre Schulzeit am Beispiel des imaginären Mitschülers „Johann (Wolfgang)“ Revue passieren.

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