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Jubiläum

„Sinzing ist eine grüne Gemeinde“

Bürgermeister Patrick Grossmann lobt das Engagement für die Natur bei der Feier des 25-jährigen Bestehens der Ortsgruppe Sinzing des Bund Naturschutz.

  • Atmosphäre zum Wohlfühlen: Getanzt und gelacht wurde zum Jubiläum auch.Fotos: K. Groß/H. Tiefenthaler
  • Erinnerungen im Blick: Den Gästen wurde eine Bilderausstellung präsentiert.

Sinzing.Die Ortsgruppe Sinzing des „Bund Naturschutz“ feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit vielen Gästen im neuen Gemeindehaus in Eilsbrunn. In ihrer Begrüßung stellte die Vorsitzende Dr. Susanne Stangl das Engagement der Gründungsmitglieder in den Mittelpunkt der Feier, die sich „damals, als das Thema Umweltschutz im Denken und Handeln der Bürger und Politiker noch nicht fest verankert war, vielfach mit unliebsamen Themen wie Altlasten und Müllablagerungen beschäftigten mussten und dabei nicht immer auf Gegenliebe stießen“.

Heute dagegen bedeute Naturschutzarbeit überwiegend, sich fachlich in aktuelle Planungen einzubringen sowie bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes oder bei der Entwicklung des Leitbildes mitzuwirken und mit den Gemeindevertretern und Bürgern zu kooperieren, ohne dabei zu vergessen, auch weiterhin ein „wachsames Auge“ auf mögliche Umweltsünden zu haben, so die BN-Vorsitzende. In seiner Würdigung der bisherigen Leistungen der Sinzinger Bund-Naturschutz-Gruppe strich Raimund Schoberer, Vorsitzender der Kreisgruppe, die Wichtigkeit der Existenz eines Netzwerkes von Naturschützern in den Gemeinden heraus und freute sich, dass die Ortsgruppe als Ansprechpartner für die Bürger über die Jahre hinweg immer präsent gewesen und bis heute rührig sei.

Einen Soffbiber überreicht

Als Auszeichnung dafür und mit Verweis auf die Wichtigkeit des Themas „Umweltschutz“ in Sinzing und anderen ländlichen Regionen überreichte Schoberer symbolisch einen Stoffbiber, der in natura für die Betroffenen manchmal unliebsame Schäden verursache, aber einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und den Hochwasserschutz leiste.

Hier knüpfte Bürgermeister Patrick Grossmann an und betonte, dass Sinzing eine grüne Gemeinde sei, sowohl, was die Ausstattung der Gemeindeflächen mit Wald und Kulturlandschaft betreffe als auch politisch. Grossmann fügte dazu augenzwinkernd hinzu: Auch wenn manchen Bürgern der Stoffbiber immer noch lieber sei als der echte.

Gemeinde setzt auf Nachhaltigkeit

Die Gemeinde setze auf Nachhaltigkeit, ein Beispiel dafür ist auch die Renovierung des Alten Schulhauses in Eilsbrunn, eines der ältesten Gebäude hier, das nun den Bürgern für Veranstaltungen zur Verfügung steht, so der Bürgermeister von der CSU. Die Zusammenarbeit mit dem Naturschutz laufe über viele Jahre gut und konstruktiv, dafür bedankte sich Grossmann ausdrücklich und überreichte als Anerkennung der Arbeit des Vereins einen Scheck über 300 Euro.

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