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Inklusion

Von der Teilhabe

Johannes Magin stellt das neue Bundesteilhabegesetz in Leichter Sprache vor.

Mit Plakaten versammelten sich im Herbst 2016 tausende Menschen mit Behinderung in Hannover zum landesweiten Aktionstag „Für ihr Recht auf Teilhabe - Menschen mit Behinderung gehen auf die Straße“. Foto: dpa
Mit Plakaten versammelten sich im Herbst 2016 tausende Menschen mit Behinderung in Hannover zum landesweiten Aktionstag „Für ihr Recht auf Teilhabe - Menschen mit Behinderung gehen auf die Straße“. Foto: dpa

Regensburg.Viele Menschen sprechen gerade über ein neues Gesetz.

Das Gesetz heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Das Gesetz soll Menschen mit Behinderung helfen.

Das Gesetz hat einige Dinge neu geregelt. Ziele vom Gesetz sind:

Jeder Mensch mit Behinderung soll die Hilfe bekommen, die er braucht.

In schwerer Sprache heißt das:

Persönlicher Bedarf.

Das bedeutet: Alle Menschen sind unterschiedlich.

Deshalb bekommt jeder Mensch unterschiedlich viel Geld.

Mit dem Geld kann er seine Wohnung bezahlen. Oder den Assistenten.

Ein weiteres Ziel ist:

Menschen mit Behinderung dürfen mehr mitbestimmen.

Sie dürfen zum Beispiel sagen,

wo sie wohnen wollen.

Oder wer ihnen helfen soll.

In schwerer Sprache heißt das:

Wunsch- und Wahl-Recht.

Aber:

Es gibt Probleme mit dem Gesetz.

Manche Menschen bekommen weniger Geld als früher.

Sie müssen dann vielleicht umziehen. Weil ihre Wohnung zu teuer ist.

Oder sie können nicht mehr arbeiten. Weil ihr Assistent zu teuer ist.

Viele Selbst-Hilfe-Gruppen finden das neue Gesetz deshalb schlecht.

Sie haben ein Bündnis gebildet.

Das bedeutet: Sie arbeiten zusammen.

Sie sagen: Das Gesetz muss besser werden.

Menschen mit Behinderung wollen Teilhabe an der Gesellschaft.

Teilhabe bedeutet:

Man kann überall mitmachen.

Und man kann überall mitbestimmen. Das Gesetz soll sich um die Teilhabe kümmern.

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