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Verkehr

A3-Ausbau startet mit Brückensperrungen

Vier Brücken sind ab 12. März nicht mehr befahrbar. An drei Wochenenden wird die Autobahn von Samstag auf Sonntag gesperrt.
Von Christian Kucznierz

Vor dem Beginn der Arbeiten an der Autobahn selbst müssen Brücken abgebrochen werden. Dazu wird es Vollsperrungen der A3 geben. Foto: Lex
Vor dem Beginn der Arbeiten an der Autobahn selbst müssen Brücken abgebrochen werden. Dazu wird es Vollsperrungen der A3 geben. Foto: Lex

Regensburg.Ab 12. März werden Autofahrer und Anwohner die ersten Auswirkungen des A3-Ausbaus zu spüren bekommen: Die Brücken Markomannenstraße, Eisackerstraße, Mintrachinger Straße und Oberheising werden von diesem Datum an bis Ende November gesperrt sein. Das gab die Autobahndirektion Süd gestern im Gespräch mit der Mittelbayerischen bekannt. Für die betroffenen Strecken werden Umleitungen eingerichtet. Ab April wird die Eisenbahnbrücke Burgweinting im laufenden Betrieb von Autobahn und Bahn erneuert. Als Dauer gibt die Autobahndirektion hier vier Jahre an.

Hintergrund der Maßnahmen ist der sechsstreifige Ausbau der A3 zwischen dem Kreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof, für den rund sechs Jahre Bauzeit angesetzt sind. Das Projekt kostet 270 Millionen Euro, 40 Millionen davon kostet die Brücke Burgweinting.

Sperrungen an Wochenenden

Wie der Sprecher der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher, sagte, erfolgt dieser Brückenneubau im sogenannten Taktschiebeverfahren. Dabei werden auf der einen Seite die neuen Teile der Brücke an die alte angesetzt, die Brücke verschoben und die alten Teile auf der anderen Seite entfernt. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum jeweils komplett auf die Gegenfahrbahn umgeleitet.

Wegen des Abbruchs der anderen vier Brücken über die Autobahn wird die A3 an drei Wochenenden gesperrt werden müssen: in der Nacht von 14. auf 15. April, 16. auf 17. Juni sowie 21. auf 22. Juli, jeweils von Samstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr. Die Zeiten seien so gewählt worden, um die Beeinträchtigungen gering zu halten. Ohne Vollsperrung seien Sicherheit und zügiger Bauablauf nicht zu gewährleisten, sagte Seebacher.

Die A3 ist im Bereich Regensburg stark befahren. Laut Autobahndirektion wurden zwischen dem Kreuz Regensburg und der Anschlussstelle Universität 2010 durchschnittlich 67 000 Fahrzeuge am Tag gezählt, 2030 werden es laut Prognose 82 000 sein. In Urlaubszeiten sind es knapp 100 000 Fahrzeuge am Tag. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt mit 20 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt (15 Prozent).

Der Verkehr soll fließen

Die Verkehrsbehinderungen und die Auswirkungen auf die Ausweichstrecken während des Baus sind schwer abzuschätzen. Die Autobahndirektion setzt auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsüberwachung, um Unfälle im Bereich der Baustelle zu minimieren. Der Verkehr soll aber durchgehend vierspurig möglich sein.

Wichtige Antworten zum Megaprojekt A3 finden Sie hier!

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