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Bauarbeiten

Vollsperrung der A3 bei Regensburg

Am Samstag, 16. Februar, und Sonntag, 17. Februar, ist die Autobahn zwischen Universität und Rosenhof komplett dicht.

Die Autofahrer müssen am Wochenende Umleitungen fahren. Foto: Lex
Die Autofahrer müssen am Wochenende Umleitungen fahren. Foto: Lex

Regensburg.Für den zeitgleichen Abbruch der zwei querenden Brücken Unterislinger Weg und Kreuzhofstraße ist die A 3 von Samstag, 16. Februar, ab ca. 20.30 Uhr bis Sonntag, 17. Februar, ca. 14 Uhr zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Universität und Rosenhof voll gesperrt. Darüber informierte die Autobahndirektion Südbayern in einer Pressemitteilung. Nicht auf- bzw. abfahren kann man in dieser Zeit an den Anschlussstellen Regensburg-Burgweinting, Regensburg-Ost und Neutraubling. Nach dem Abbruch werden die beiden Brücken bis Ende November 2019 neu errichtet. Dann sind sie groß genug, um die zukünftig sechsstreifige A 3 zu überspannen.

Umleitungen über den Odessa-Ring

Der regionale Verkehr wird in Fahrtrichtung Nürnberg über eine ausgeschilderte Route über die Staatsstraße 2660 (ehemals B 8), den Odessa-Ring sowie die Bajuwaren- und Johann-Hösl-Straße umgeleitet. In Fahrtrichtung Passau führt die Umleitung über die Franz-Josef-Strauß-Allee, Landshuter Straße, den Odessa-Ring und die Staatsstraße 2660 (ehemals B 8). Für den Fernverkehr empfiehlt die Autobahndirektion eine großräumige Umfahrung. Entsprechende Umleitungskarten stehen unter www.a3-regensburg.de/service zur Ansicht und zum Download bereit. Die Verkehrsteilnehmer auf der A 3 und auf der A 93 werden rechtzeitig mittels LED-Schilder über die Vollsperrung der A 3 informiert.

Verkehr

So geht der A3-Ausbau weiter

Pendler müssen auch 2019 mit massiven Behinderungen rechnen. An vier Wochenenden wird die Autobahn komplett gesperrt.

Abbruch von 5550 Tonnen Beton und 215 Tonnen Stahl

Die zwei Brückenbauwerke aus insgesamt 5550 Tonnen Beton und 215 Tonnen Stahl werden von 15 Abbruchbaggern abgebrochen. Vier Radlader und Radbagger verladen die Abbruchmassen auf sechs Lkw, die sie fortlaufend zu den eigens direkt neben den Brückenbaustellen angelegten Zwischenlagerflächen transportieren. So wird sichergestellt, dass die Arbeiten in kürzester Zeit durchgeführt werden können. Zudem nutzen die Autobahnmeistereien die Vollsperrung, um Instandhaltungsmaßnahmen an der Strecke durchzuführen.

Wichtiger Hinweis: Die gesperrte A3 wird während der Arbeiten von Baufahrzeugen und schweren Lkw befahren – unbefugtes Betreten der Fahrbahn ist lebensgefährlich!

Beim Abbruch der Brücken mit schweren Abbruchbaggern lasse sich Lärm technisch nicht vermeiden, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Die Haushalte im Umkreis der abzubrechenden Brücken werden per Postwurfsendung über die zu erwartende Lärmbelastung informiert. Die Autobahndirektion Südbayern dankt den Anwohnern für ihr Verständnis.

Der Neubau der Brückenbauwerke Unterislinger Weg (BW 56) und Kreuzhofstraße (BW 64) sowie die Errichtung einer Behelfsbrücke an der Anschlussstelle Neutraubling erfordern im Jahr 2019 neben der Vollsperrung am 16./17. Februar drei weitere Vollsperrungen der A 3 mit entsprechend ausgewiesenen Umleitungen. Die nachfolgenden Termine dienen dem Ein- und Ausheben von Gerüsten und Trägern. Mit Rücksicht auf die Verkehrsbelastung der A 3 finden die Arbeiten stets von Samstag auf Sonntag statt – in der verkehrsarmen Zeit.

Die weiteren Vollsperrungstermine für 2019 sind:

  • Samstag, 25. Mai 2019 bis Sonntag, 26. Mai 2019
  • Samstag, 20. Juli 2019 bis Sonntag, 21. Juli 2019
  • Samstag, 30. November 2019 bis Sonntag, 1. Dezember 2019

Mehr Informationen rund um den A3-Ausbau lesen Sie hier!

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Zahlen und Fakten zum Ausbau

  • Dauer:

    Sechs Jahre dauert der sechsspurige Ausbau der A3 auf einer Länge von 15 Kilometern. 2024 soll alles fertig sein.

  • Kosten:

    Gerechnet wird mit 230 Millionen Euro. Für den Neubau der Eisenbahnbrücke Burgweinting kommen weitere 40 Millionen Euro hinzu.

  • Bauwerke:

    16 Über- und Unterführungen werden erneuert. Vier neue Brücken sind bereits fertiggestellt. Spektakulär war der Abriss der Brücke an der Markomannenstraße im April 2018.

  • Lärmschutz:

    Um angrenzende Bebauung vor Verkehrslärm zu schützen, werden Lärmschutzanlagen mit einer Länge von 19 Kilometern umgesetzt. Hoch sind diese Wälle bis zu 14 Meter. Nicht alle Anwohner sind damit zufrieden.

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