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Fasching

Kinder feiern fünfte Jahreszeit

Die Kleinen kamen bei der Party der Lusticania in Regensburg auf ihre Kosten. Sie feierten gemeinsam mit dem Prinzenpaar.
Von Laura Lindner

Zusammen mit dem Prinzenpaar feierten die kleinen Zwerge, Prinzessinnen und Supermans am Sonntag die fünfte Jahreszeit im Kolpinghaus. Foto: Lindner
Zusammen mit dem Prinzenpaar feierten die kleinen Zwerge, Prinzessinnen und Supermans am Sonntag die fünfte Jahreszeit im Kolpinghaus. Foto: Lindner

Regensburg.Wenn aus dem Festsaal des Kolpinghauses das dreifache donnernde „Lusticania olé!“ zu hören ist, befinden sich die Regensburger Faschingsfreunde inmitten der fünften Jahreszeit. Am vergangenen Wochenende drehte sich beim Kinderfasching der Lusticania alles um die kleinen Narren, die beim Kinderfasching ausgelassen feierten.

An diesem Sonntag war für die Gäste im Kolpinghaus einiges geboten: Mit diversen Showeinlagen, Spielen, Auftritten und Faschingsscherzen wurden die kleinen Feen, Bären, Polizisten und Prinzessinnen so richtig in Stimmung gebracht.

Kinder spielten um die Wette

Dabei packten auch die Hoheiten selbst mit an. Anna I und Benedikt I stellen das diesjährige Prinzenpaar und kamen bei den Kleinen richtig gut an. Bei der Polonaise gab es ein regelrechtes Gerangel um den Platz hinter der Prinzessin Anna I und vor allem die Mädels bewunderten ihr Kleid.

Mehr Bilder vom Kinderfasching sehen Sie hier:

Kinderfasching der Lusticania Regensburg

Doch auch bei den Showeinlagen machen Eltern und Kinder große Augen. Mit flottem Tanzbein, Hebefiguren und schwierigen Choreographien legte die Garde der Lusticania einige Showtänze aufs Parkett.

Als Moderatoren leiteten Peter Danner als Ehrensenator der Lusticania sowie die Gardesprecherin Magdalena Niebler durch das bunte Rahmenprogramm. Denn die Faschingsgesellschaft hat sich einiges einfallen lassen, um ihre faschingsbegeisterten großen und kleinen Gäste zu unterhalten.

Im Saal des Kolpinghauses herrschte am Sonntagnachmittag eine heitere und fröhliche Stimmung. Kinder aller Altersklassen flitzten in ihren bunten Kostümen durch die Gänge, tanzten oder beteiligten sich an den gemeinsamen Spielen vor der Bühne.

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Doch auch die Erwachsenen genossen die Faschingsparty in vollen Zügen. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Eltern ihren Sprösslingen bei dem ausgelassenen Treiben zusehen. „Wir kommen gerne zum Kinderfasching der Lusticania“, sagte eine Mutter. „Unsere Söhne haben viel Spaß am Verkleiden und genießen den Trubel eines Kinderfaschings“, ergänzte der Vater.

Die beiden Buben waren als Polizist und Cowboy verkleidet. „Heute bin ich mal der Chef“, witzelte einer von ihnen. Bei dem Spiel „Die Reise nach Jerusalem“ gingen jedoch alle Buben in jeder Runde leer aus. „Hier sind die Mädels fast immer besser“, meinte Moderator Niebler scherzhaft. Sie seien einfach schneller.

Narren

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Belohnungen gab es dann aber für alle Kinder, die sich an den Spielen beteiligten. „Die ganzen Süßigkeiten sind das beste am Fasching“, meinte ein Mädchen, das als ägyptische Königin verkleidet war.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Sonntagnachmittag die Band „Benni and the Sidepipers“, die genau wusste, wie man den Kleinen so richtig einheizt. Auch einige Eltern schwangen gemeinsam mit ihren Kindern zu den Liedern der Musiker das Tanzbein.

Spiel, Spaß und Kamellen

Die Tänzer der Lusticania zeigten den Kindern ihre Show Foto: Lindner
Die Tänzer der Lusticania zeigten den Kindern ihre Show Foto: Lindner

Nicht nur mit Tanzeinlagen, sondern auch einer Show der „Lusticania of the dance“ warteten die Tänzer der Faschingsgesellschaft auf. In Anlehung an das erfolgreiche Musical „Lord of the dance“ mit keltischer Geschichte entwarf die Tanzgruppe passend zum diesjährigen Jahresmotto eine eigene Show daraus.

Dabei spielten sowohl junge Männer als auch Frauen tänzerisch Ausschnitte einer Bar-Szenerie nach und ernteten von den Gästen tosenden Applaus. „Man wird hier richtig gut unterhalten“, freute sich die Tante eines kleinen Ritters. Der Verein freut sich besonders über die Teilnahme von fünf Männern in der Gruppe. Diese seien laut Lusticania-Präsident Armin Haucke in dem jungen Alter und in Showgruppen eher Mangelware.

Zwischendurch brauchten die kleinen Faschingsnarren eine Stärkung und holten sich neben Käsesemmeln und Salat auch einige süße Schmankerl, für die die Lusticania gesorgt hatte. Nach drei Stunden Faschingsvergnügen waren die meisten kleinen Narren müde und ausgepowert und traten zusammen mit ihren Eltern glücklich den Heimweg an.

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