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Fasching

Narragonia setzte neue Maßstäbe

Die Regensburger Narragonen begeisterten bei der Prunksitzung mit Vielfalt – und revolutionierten den Fasching in der Region.
von Daniel Steffen

Regensburg.„Selten war ein Abend so kurzweilig und so bunt wie die Premiere der Prunksitzung der Narragonia“, schrieb der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt begeistert in sein Online-Profil. Auch ihm dürstet es nach Wiederholung – und den 25. Januar 2020 habe er sich schon fett in seinem Kalender angestrichen. Solch ein Lob kann die Karnevalsgesellschaft Narragania gewiss als Bestätigung dafür sehen, alles richtig gemacht zu haben. Denn für ihre erste Prunksitzung, die am Samstag im Barbinger Rathaussaal stattfand, ernteten die Narragonen von allen Seiten dicke Komplimente. „Der Abend war sehr cool. Es waren viele lustige Sachen dabei – und viel Abwechslung war geboten“, urteilte etwa Julia Dech aus Regensburg über den langen Faschingsabend, der sich bis weit nach Mitternacht erstreckte.

Die „Giggalesbronzer“ waren ein Highlight

Aus Neutraubling gab sich Zauberer Moe die Ehre.
Aus Neutraubling gab sich Zauberer Moe die Ehre.

Statt auf ellenlange Ordensverleihungen setzte die Narrgonia auf die Vielfalt der Unterhaltungskünste, angefangen von Artistik und Zauberkunst über Comedy und Kabarett bis hin zu den klassischen Elementen des Fasching. Besondere Freude bereiteten den rund 300 Gästen die Gäste aus Schwaben: Die „Giggalesbronzer“ aus Weißenhorn waren in ihren Fabelwesen-ähnlichen Kostümen der Hingucker schlechthin und lieferten buchstäblich einen Auftritt mit Pauken und Trompeten ab.

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Narragonia lässt es bei Prunksitzung krachen

In die Lachkiste wurde am Samstag tief gegriffen: Entertainer Rudy Christl gab sich als Büttenredner ebenso unorthodox wie Bauchredner Waltini, dessen Puppe so manch schmutzigen Gedanken pflegte. Das Publikum fand es zum Brüllen komisch und spendete den Künstlern tüchtig Applaus. Das Musikkabarett-Duo Max und Pille legte noch ein paar Kalauer drauf und mit dem Kabarettisten Christian Grote gab sich ein Künstler „aus dem hohen Norden“ die Ehre.

Rope-Skipper aus Neutraubling

Für sportliche Akzente sorgten die Rope-Skipper „Jumping Joeys“ aus Neutraubling und die jungen Künstler der „Artistenkiste Neumarkt“: Vom Salto über den Handstand bis hin zu ästhetisch anmutenden Balance-Nummern war Akrobatik vom Feinsten angesagt, Kurz vor der Pause gehörte die Bühne dann den drei Prinzenpaaren der Narragonia, die zum Walzer geschmeidig ihr Tanzbein schwangen.

Das große Finale gebührte erneut den Gästen aus Schwaben: Sie hauten ein zweites Mal auf die Pauke – dieses Mal aber mit der Narragonia und allen weiteren Künstlern, die im Saal aufgetreten waren. Die Zuschauer erhoben sich von den Plätzen und klatschten begeistert im Takt mit. Auch sie hatten ihren Anteil am gelungenen Abend, da sie sich von der Stimmung mitreißen ließen und auch bei der Verkleidung nicht geizten.

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