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Katholikentag

„Wir sind Kirche“: Gemischte Bilanz

Die Initiative „Wir sind Kirche“ fordert zum Abschluss des Katholikentags in Regensburg von der Kirche, den Worten auch Taten folgen zu lassen.

Christian Weisner vom Bundesteam der Kirchen-Reformgruppe „Wir sind Kirche“ zieht zum Abschluss des Katholikentags in Regensburg eine gemischte Bilanz. Foto: dpa

Regensburg.Zum Ende des Katholikentages in Regensburg hat die kritische Initiative „Wir sind Kirche“ eine gemischte Bilanz des Laientreffens gezogen. Natürlich sei es gut, dass es mehr Dialog auch über strittige Themen gebe, sagte Sprecher Christian Weisner der Nachrichtenagentur dpa. „Das hat lange gefehlt.“ Allerdings wachse die Ungeduld vieler Gläubiger, die Veränderungen erwarteten. „Es reicht nicht aus, über den Aufbruch zu reden, das sind auch Taten gefragt.“

So müssten die deutschen Bischöfe Lösungen finden für wiederverheiratete Geschiedene, die derzeit nicht an der Kommunion teilnehmen dürfen. Die Ideen dazu, die im Dialogprozess zwischen Bischöfen und Laien entstanden seien, müsse die Bischofskonferenz im Hinblick auf die Synode zur Familie im Herbst im Vatikan offensiv bei Papst Franziskus vorbringen, forderte Weisner. Schließlich habe der Papst ausdrücklich um Vorschläge gebeten. Der Katholikentag geht an diesem Sonntag zu Ende. (dpa)

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