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Papstbesuch

Missions-Jugend tanzt nach Messe Samba

Nach der Messe posierten und tanzten die letzten Besucher vor der Altarinsel. Die meisten wollten aber schnell nach Hause.
Von Michael Jaumann,MZ

Die Papstmesse auf dem Islinger Feld in Regensburg war für viele Gläubige das Highlight ihrer Pilgerreise.
Die Papstmesse auf dem Islinger Feld in Regensburg war für viele Gläubige das Highlight ihrer Pilgerreise. Foto: dpa

Regensburg.„Gabi, geh da her. Da ist die Muttergottes im Hintergrund….“ Nach der Messe auf dem Islinger Feld ist ein Erinnerungsfoto ganz vorne Pflicht – im Hintergrund Teile der Altarinsel. Gruppe um Gruppe stellt sich in Positur und zieht dann schnell ab in Richtung Heimat. Schließlich sind viele schon in der Nacht gekommen.

Menschenmenge verlief sich rasch

So rollen auch die Fahrradpilger der MMC Eitlbrunn geschwind ihr Banner zusammen und folgen dem Beispiel der Marianischen Gruppen rundherum. Sie wollen Richtung Stadt. Die sonnenüberströmte Wiese hält sie nicht zur weiteren Einkehr. Stattdessen lockt der Spitalgarten zur Brotzeit.

Sehen Sie hier einige Eindrücke von der Messe am Islinger Feld.

Ein paar Meter weiter ist Martin Lachmayr ganz froh, dass sich die Gemeinschaft der Gläubigen rasch verläuft. Gegen halb drei am Nachmittag, so schätzt er, wird ein Teil seiner Burgweintinger Feuerwehr abrücken können. Er hat einen langen Einsatz hinter sich, für den er Urlaub genommen hat. Als Burgweintinger konnte er zwar zwischendurch schnell nach Hause und Abstand gewinnen – die Nähe so vieler Menschen schlaucht dennoch.

Neo-Katechumenats schwingen die Hüften

Unweit davon lagert eine Gruppe von Pilgerinnen aus Schierling im Gras. Innere Einkehr? „Nein, wir warten auf den Zug.“ Und das tun sie lieber hier heroben als unten auf dem Bahnhof Burgweinting. Setzen lassen muss man die Eindrücke schon, meinen die Frauen, die seit halb vier Uhr morgens da sind. Das werde aber erst so recht zuhause passieren.

Sehen Sie hier die wichtigsten Stationen des Papstes auf seinem Weg zum Pontifikat.

Von absacken ist bei der Gemeinschaft des Neo-Katechumenats kein Spur. Die meist jungen Leute aus Tschechien, Polen, der Schweiz und Deutschland tun, was sie schon bis zur Ankunft des Papstes getan hatten, sie tanzen Samba-Musik bis zum Umfallen. „Ad gente“ haben sie auf ihren Käppis stehen – zu den Völkern. Dorthin gehen sie schließlich auch. Norbert Schanderhatz rollt seine Schweizer Fahne ein und macht sich auf den Weg zu den Großparkplätzen im Süden. Vier Tage ist er dem Papst durch Bayern nachgereist. Jetzt geht es zurück nach Winterthur. Zuletzt packen auch die Sambaspieler ihre Instrumente ein. Plötzlich ist es fast still am Islinger Feld.

Mehr zum Papstbesuch in Regenburg finden Sie hier.

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