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Papstbesuch

Papst soll Baby Sara segnen

„Einer von uns ist Pontifex“: Die Nachbarn in Pentling freuen sich auf die Begegnung mit Papst Benedikt XVI.
Von Karl-Heinz Weigel, MZ

Papst Benedikt XVI. winkt in Regensburg den Menschen zu. Er besucht bis zum 14. September 2006 seine Heimat Bayern.
Papst Benedikt XVI. winkt in Regensburg den Menschen zu. Er besucht bis zum 14. September 2006 seine Heimat Bayern. Foto: dpa

Pentling.Das Papsthaus ist zur inoffiziellen Wallfahrtsstätte geworden. Die Polizei hat am Monttag Schutzgitter rund um den Garten aufgestellt, kontrolliert Fremde. Immer mehr Pilger, Medienvertreter und Kamerateams kommen. Die Anwohner freuen sich sehr auf den Besuch des Heiligen Vaters am morgigen Mittwoch.

„Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Heute muss noch die Muttergottes-Figur rauf auf den Brunnen im Papstgarten“

Rupert Hofbauer, Hausmeister

Vorbereitungsstress für Hausmeister Hofbauer

Es geht zu wie im Bienenstock, ein Kommen, ein Gehen. Super-Star im stressigen Geschehen ist derzeit der päpstliche Hausmeister Rupert Hofbauer (62). Er wird laufend von Besuchern angesprochen und muss Interviews geben. „Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Heute muss noch die Muttergottes-Figur rauf auf den Brunnen im Papstgarten“, so Hofbauer – zum Pflichtpensum gehörte auch das Rasenmähen. Hofbauers größte Sorge: Dass Chico entführt wird, sein rot-brauner Kater, den auch Papst Benedikt XVI. so liebt. Gestern wurden dem Promi-Hausmeister wieder Geschenke für den Papst überreicht, u.a. Käse- und Apfelkuchen von Tortendesignerin Gaby Jörss aus Neutraubling.

Sehen Sie hier die wichtigsten Stationen des Papstes auf seinem Weg zum Pontifikat.

Das Leben von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt ist beliebt bei seinen Nachbarn in Pentling

„Der Papst ist der liebste Nachbar, den man sich vorstellen kann. Es ist ein Ehre, dass er neben uns wohnt“, sagte Anita Penzenstadler (28). Die Heilpraktikerin ist mit dem aus dem Iran/Shiraz stammenden Apotheker Frasad R. Samii verheiratet. Die Familie wohnt in der Bergstraße 4a, der Pontifex Bergstraße 6, direkt nebenan, Zaun an Zaun. Größter Wunsch der Familie: Dass der Papst bei der Privatvisite und der Begegnung mit 100 Nachbarn und Sponsoren das kleine Töchterchen Sara segnet. Das knapp ein Jahr alte Baby von Anita und Frasad wurde am 6. August 2006 römisch-katholisch getauft.

Die junge Familie ist glücklich, Nachbar des Papstes zu sein, sie ist dem Kirchenoberhaupt aber auch zu Dank verpflichtet. Grund dafür: Seit Jahren stellt Joseph Ratzinger seinen privaten Pkw-Stellplatz vor seinem Garten kostenlos zur Verfügung; so kann die Familie ihren VW-Kombi immer abstellen.

„Er wird die Jugend wieder zur Kirche bringen“

Viktor Rauber, Nachbar

Jeder der Papst-Nachbarn kann über Begegnungen berichten. Tenor: Der frühere Uni-Professor, Kardinal und Papst ist ein liebenswürdiger, offener und bescheidener Mann, humorvoll, fromm, begabt, einer von uns. „Er wird die Jugend wieder zur Kirche bringen“, ist sich Nachbar Viktor Rauber (66) sicher.

Mehr zum Papstbesuch in Regenburg finden Sie hier.

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Alles rund um das Leben und Wirken von Papst Benedikt XVI. finden Sie hier in unserem News-Blog:

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