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Kongresszentrum

Geballte Kritik am RKK entlädt sich

Gegner des geplanten Kongresszentrums in Regensburg nennen am Mittwoch Gründe gegen das Bauvorhaben am Kepler-Areal.

Der Lutherbau in die Denkmalliste? Foto: Archiv/Haala
Der Lutherbau in die Denkmalliste? Foto: Archiv/Haala

Regensburg.Die Altstadtfreunde und das Bündnis gegen das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) veranstalten am Mittwoch um 19 Uhr im Kolpinghaus eine Informationsveranstaltung mit dem Titel: Ein Kultur- und Kongresszentrum auf dem Keplerareal – Noch mehr „Grün kaputt“ und noch mehr Verkehr?

Professor Dr. Peter Morsbach wird die Geschichte des Alleengürtels und der historischen Grünflächen zwischen Hauptbahnhof und Altstadt schildern. Dabei macht er deutlich, dass seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute die mit Bäumen bepflanzten Flächen immer und immer wieder reduziert wurden.

Prof. Dr. Achim Hubel wird in einer Power-Point-Präsentation aufzeigen, welch große Zahl an Veranstaltungsorten und -sälen in Regensburg bereits zur Verfügung steht.

Eine Woche lang hat sich die Lokalredaktion Regensburg mit allen Aspekten des RKK beschäftigt. Alle Teile unserer Serie finden Sie in unserem MZ-Spezial!

Privatdozent Dr. Johannes Ludsteck wird die von der Stadt Regensburg bei einem Wiesbadener Unternehmensberater in Auftrag gegebene „Machbarkeitsstudie: Marktanalyse, Raumprogramm, wirtschaftliche Rahmenbedingungen eines Regensburger Kultur- und Kongresszentrums“ einer kritischen Analyse unterziehen und dabei von einem Gefälligkeitsgutachten sprechen, das von einem absolut unrealistischen Bedarf, einem falsch berechneten Raumprogramm und einer viel zu geringen Kostenschätzung ausgeht.

Der Architekt Daniel Viehmann stellt das sogenannte Lutherhaus im Keplerareal als hochwertigen Solitärbau vor, der leider durch Anbauten verfremdet wurde. Für sich allein gesehen verdiene er es, in die bayerische Denkmalliste eingetragen zu werden.

Reinhard Kellner (Soziale Initiativen) wird nachweisen, welche unverzeihlichen Versäumnisse sich die Stadt Regensburg in den letzten 20 Jahren im Bereich des sozialen Wohnungsbaus geleistet hat.

Dr. Harald Klimenta vom „Aktionsbündnis Verkehrswende“ wird das zweite große Versäumnis der Stadt Regensburg thematisieren – das Fehlen eines Gesamtverkehrsplans.

Die Moderation und Diskussionsleitung übernimmt Prof. Dr. Peter Morsbach.

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