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Finanzen

1,3 Millionen Euro für St.-Vitus-Kirche

Bezirkstag der Oberpfalz beschließt, sich an den Kosten für die Renovierung der Kirche St. Vitus in Regensburg zu beteiligen.

Die Vitus-Kirche in Regensburg ist als Krankenhauskirche für die Patienten und Besucher des Bezirksklinikums ein Ort der Besinnung und des Gebets. Foto: Bezirk Oberpfalz
Die Vitus-Kirche in Regensburg ist als Krankenhauskirche für die Patienten und Besucher des Bezirksklinikums ein Ort der Besinnung und des Gebets. Foto: Bezirk Oberpfalz

Regensburg.Der Bezirk Oberpfalz ist nicht nur mit seinen medizinischen Einrichtungen und seinen sozialen und kulturellen Leistungen in allen Regionen der Oberpfalz präsent. Die Mitglieder des Bezirkstags informieren sich auch vor Ort bei den Sitzungen über die Arbeit der unterstützten Sozial- und Kultureinrichtungen. Dieses Mal tagte der Bezirkstag der Oberpfalz bei der Sozialeinrichtung Regens Wagner im Kloster Michelfeld bei Auerbach. Dort leben rund 850 Menschen mit Behinderung. Die Fachkräfte begleiten Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen sowie Menschen mit Autismus im Wohnen, in der Arbeit, in Förderung und Pflege.„Der Bezirk wird sich an der notwendigen Renovierung bestmöglich mit allen Partnern beteiligen“, sicherte Bezirkstagspräsident Franz Löffler zu.

Sanierung dringend notwendig

Von kulturhistorischer Bedeutung ist auch die 1110 geweihte St. Vitus Kirche in Regensburg-Neuprüll mit dem Freistaat Bayern als heutigen Eigentümer. 1852 hatte der Bezirk auf dem Gelände des ehemaligen Karthäuserklosters mit der dazugehörigen St. Vitus Kirche die „Königliche Kreisirrenanstalt Karthaus – Prüll“ eröffnet. Bis heute ist St. Vitus als Krankenhauskirche für die Patienten und Besucher des Bezirksklinikums ein Ort der Besinnung und des Gebets. Einstimmig beschloss der Bezirkstag der Oberpfalz eine Beteiligung mit einem Festbetrag in Höhe von 1,3 Millionen Euro an den Kosten der dringend notwendigen Sanierung. „Der Bezirk wird damit seiner besonderen historischen und kulturellen Verantwortung gerecht“, sagte Bezirkstagspräsident Löffler.

Fachkräftebedarf bei medbo weiter hoch

Eine positive Nachricht an die Bezirkstagsmitglieder vermittelte medbo-Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner in seinem Halbjahresbericht über die wirtschaftliche Entwicklung der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz. Die Auslastung der Kliniken sei sehr zufriedenstellend, ebenso die erzielten Leistungszahlen. Mittlerweile arbeiten 2317 Vollzeitkräfte bei dem Kommunalunternehmen mit dem Bezirk als alleinigen Träger. Hausner wies darauf hin, dass der Fachkräftebedarf weiterhin hoch sei.

Durch die medbo-eigenen Berufsfachschulen für Krankenpflegehilfe und Krankenpflege versuche man gerade in diesem Bereich, den Bedarf aus den eigenen Reihen zu gewinnen.

Qualität offenbaren auch die Erfolge der Europaregion Donau-Moldau, die Projektleiter Markus Meinke vorstellte. Fördermittel in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro für kleine und mittelständische Unterneh-men in der Oberpfalz, grenzüberschreitende For-schung zur Früherkennung von Krebserkrankungen, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des grenz-überschreitenden Rettungswesens zwischen der Oberpfalz und Pilsen und einiges mehr haben die EDM-Kontaktstelle und das angeschlossene Bera-tungsbüro beim Bezirk Oberpfalz im Verbund mit den sechs weiteren EDM-Partnern bisher auf die Beine gestellt.

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