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Feuerwehr

Im Alarmfall immer zur Stelle

Der Löschzug Keilberg findet im neuen Haus beste Bedingungen. Er hat nun auch mehrere Rettungssanitäter in seinen Reihen.
von Daniel Steffen

Vom Gerätehaus bis zu den Fahrzeugen: Der Löschzug Keilberg ist technisch auf dem neuesten Stand. Foto: Steffen
Vom Gerätehaus bis zu den Fahrzeugen: Der Löschzug Keilberg ist technisch auf dem neuesten Stand. Foto: Steffen

Regensburg.Die Investition von 1,2 Millionen Euro hat sich gelohnt, bilanziert der Löschzug Keilberg zufrieden. Seit Mai 2017 verfügt er über ein neues, modernes Feuerwehrhaus und ist über diese Errungenschaft glücklich. „Endlich steht uns ein zeitgemäßes Gebäude zur Verfügung, das über einen modernen Schulungsraum und eine hervorragende EDV-Ausstattung verfügt“, bilanzierte Löschzugführer Manfred Arnold auf der gut besuchten Jahresversammlung im Keilberger Sportheim. Seinen Ausführungen zufolge biete der geräumige Vorplatz zwischen der Feuerwehrhalle und der Straße „ausreichend Raum für Übungen und die Fahrzeugaufstellung im Einsatzfall“.

Technisch topp

Auch der Fuhrpark ist auf dem neuesten Stand. So erhielt der Löschzug 2016 einen neuen Mannschaftstransportwagen – und das Löschfahrzeug vom Typus LF 10/10 ist keine sechs Jahre alt. Neu im Fuhrpark ist ein (von der Firma BMW gesponserter) Mehrzweckanhänger, den die Floriansjünger den örtlichen Gegebenheiten im Einsatzgebiet angepasst haben. Unter anderem statteten sie den Anhänger mit einem Wassersauger sowie einer Tauchpumpe für Wasserschäden und Motorsägen für den Einsatz bei Unwetterschäden aus.

Dr. Stefan Beck, der stellvertretende Löschzugführer, ist auch mit dem Schulungsraum des Feuerwehrhauses sehr zufrieden. Foto: Steffen
Dr. Stefan Beck, der stellvertretende Löschzugführer, ist auch mit dem Schulungsraum des Feuerwehrhauses sehr zufrieden. Foto: Steffen

Zudem beschaffte der Löschzug-Förderverein einen 340 Meter langen Reserveschlauch, der besonders bei abgelegeneren Einsatzorten benötigt wird.

Insgesamt wurde der Löschzug im vergangenen Jahr 13 Mal zu Einsätzen und 39 Mal zu Sicherheitswachen gerufen. Einmal stellte er die Alarmbereitschaft sicher. Die Ausbildungseinheiten einberechnet, kommen die „Aktiven“ auf knapp 3000 Stunden, die sie im vergangenen Jahr an ehrenamtlicher Arbeit geleistet haben. 20 der aktiven Feuerwehrleute haben einen Lehrgang als Atemschutzgeräteträger absolviert, ferner gibt es elf Maschinisten und acht Führungsdienstgrade. „Da wir vier Rettungssanitäter und einen Rettungsassistenten in unseren Reihen haben, können wir uns als Löschzug um die Erstversorgung der Patienten kümmern“, hob Manfred Arnold hervor.

Bewährt hat sich in Keilberg die Kinderfeuerwehr, die vor etwas mehr als zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Diese trägt den Namen „Feuerwehrkobolde“ und steht Mädchen und Buben im Alter von sechs bis elf Jahren offen. Sie erfreue sich „großer Beliebtheit“ und zeichne sich durch vielfältige Aktionen aus, sagte Vorstand Heinz Schaffner. Ein siebenköpfiges Betreuerteam bringt dort den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr spielerisch näher, ehe die Kinder im Alter von zwölf Jahren in die Jugendfeuerwehr wechseln. Der Löschzug erachtet die Feuerwehrkobolde als „wichtigen Bestandteil zur Verstärkung der Jugendfeuerwehr“.

Mannschaftsvertreter bestätigt

Rudolf Arnold, der Bruder des Löschzugführers, freute sich über das uneingeschränkte Vertrauen seiner Kollegen. Diese wählten ihn einstimmig für weitere zwei Jahre zum Mannschaftsvertreter. Nick Dachs und Patrick Herlinger indes haben jetzt den Rang als Oberfeuerwehrmann.

Den langjährigen Mitgliedern galt ebenfalls die Aufmerksamkeit. Während sich Johann Brücklmeier eine Auszeichnung für seine 50-jährige Treue zur Feuerwehr verdiente, feierten Adolf Gradl sowie Armin und Gerhard Hanfstingl ihre 40-jährige Zugehörigkeit zum Löschzug Keilberg. Für seine 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurde Josef Dachs geehrt, für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Mario Stuber und Florian Christoph. Die Riege der Geehrten komplettierte Ramona Johannbauer, die auf eine zehnjährige Treue zur Feuerwehr zurückblickt.

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