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Ausblick

Verein diskutiert Entwicklung

Der Männer- und Burschenverein Brandlberg stellte sein Programm für 2018 vor. Die Wohnbebauung ist einer der Schwerpunkte.
Von Daniel Steffen

Besonders die künftige Verkehrsführung am Brandlberg bereitet den Alteingesessenen Sorgen. In einer Gesprächsrunde von CSU und Männer- und Burschenverein am 8. Februar sollen offene Fragen geklärt werden. Foto: MZ-Archiv/Lex
Besonders die künftige Verkehrsführung am Brandlberg bereitet den Alteingesessenen Sorgen. In einer Gesprächsrunde von CSU und Männer- und Burschenverein am 8. Februar sollen offene Fragen geklärt werden. Foto: MZ-Archiv/Lex

Regensburg.Mit seinen bewährten Kräften startet der Männer- und Burschenverein (MBV) Brandlberg in das neue Vereinsjahr. Mit den wiedergewählten Vorsitzenden Gerhard Pangerl und Manfred Kautetzky sowie Geschäftsführer Konrad Birkmeier an der Spitze richtet der Verein seinen Fokus unter anderem auf die künftige Wohn- und Verkehrssituation am Brandlberg.

Die verdichtete Wohnbebauung und die daraus resultierenden Verkehrsprobleme (unsere Zeitung berichtete mehrfach, Anmerkung d. Red.) veranlassten den MBV nun, gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband Konradsiedlung-Wutzlhofen eine Informationsveranstaltung zu organisieren. Diese findet, wie der Vorstand bei der 110. Generalversammlung des Männer- und Burschenvereins erläuterte, am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr im neuen Sportheim des Ball-Sport-Clubs Regensburg statt.

Vertreter der Stadtverwaltung und des Immobilienzentrums als Investoren des Neubauquartiers werden dort den Anwohnern Rede und Antwort stehen. Wie Konrad Birkmeier sagte, steht die Veranstaltung allen Interessenten offen und soll im Stil der TV-Sendung „Jetzt red i“ gehalten werden.

Grober Terminplan ist fix

In puncto Veranstaltungen ist ein grober Terminplan fix. So findet die Josefifeier am 18. März statt, am 22. Juni indes zündet der Männer- und Burschenverein auf den Höhen des Brandlbergs sein beliebtes Johannisfeuer an. Das Kirchweihfest der Marienkapelle mit der dazugehörigen Spiel- und Sportolympiade fällt auf den 14. und 15. August – und die Brandlberger Waldweihnacht ist auf den 23. Dezember terminiert.

Der Vorstand

  • Die Neuwahlen

    beim Männer- und Burschenverein brachten folgende Ergebnisse: Vorsitzender ist Gerhard Pangerl, zweiter Vorsitzender Manfred Kautetzky, Geschäftsführer Konrad Birkmeier.

  • Das Amt des Hauptkassiers

    bekleidet Honorat Hefele, Kassier der Kapellenkasse ist Werner Unger. Als Kassenprüfer fungieren Klaus Riederer und Erhard Neugebauer. Vereinsbeirat ist Michael Köppen. Bis auf den neu gewählten Werner Unger sind alle Genannten in ihren Ämtern bestätigt worden. (mds)

Im vergangenen Jahr, so bilanzierte der MBV zufrieden, seien diese Veranstaltungen sehr gut angenommen worden, mehr noch: Mit rund 400 Gästen habe man beim Kirchweihfest erneut einen Besucherrekord erreichen können. Ähnlich verhielt sich die Lage bei der Waldweihnacht 2017, zu der circa 300 Gäste kamen.

Eine Besonderheit stellte für den Männer- und Burschenverein auch der Wechsel des Vereinslokals dar. Dadurch, dass der MBV vom Sportheim des SV Fortuna in das neue Vereinsheim des BSC Regensburg gewechselt ist, sei man wieder in der „alten Heimat am Brandlberg“ ansässig. Erstmals hatte der Verein am 19. März 2017 das „neue, großzügige Raumangebot“ im Rahmen der Josefifeier genutzt – und auch die aktuelle Generalversammlung wurde im BSC-Vereinsheim abgehalten.

Verein zählt 51 Mitglieder

Wie viele Vereine hat auch der MBV mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen, allerdings gewann er im vergangenen Jahr ein neues jugendliches Mitglied. Unter dem Strich verzeichnet der Verein zwei Zugänge und drei Todesfälle. Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich auf 51.

Ob der Verein auch in den kommenden Jahren die großen Veranstaltungen stemmen kann, wenn sich die Einwohnerzahl am Brandlberg etwa vervierfacht, werde sich zeigen. „Wir sehen dem erst einmal gelassen entgegen, weil wir schon 40 Jahre Erfahrung mit den Veranstaltungen haben und bisher alles zur Zufriedenheit der Besucher organisieren konnten“, sagte Birkmeier im Gespräch mit unserem Medienhaus.

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