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Sperrungen

Bombe an der Autobahn gesprengt

Eine Zehn-Kilo-Splitterbombe wurde in Regensburg entdeckt. Sie wurde noch am Dienstagnachmittag unschädlich gemacht.
Von Simone Grebler und Jan Lennart-Loeffler

  • Der Kampfmittelspezialist zeigt die Reste der Bombe. Foto: Jan-Lennart Loeffler
  • Die Polizei sperrt bereits die Straßen ab. Foto: Jan-Lennart Loeffler
  • Bei Sondierungsarbeiten wurde die Bombe entdeckt. Foto: Jan-Lennart Loeffler

Regensburg.Am Dienstag, 26. Februar, gegen 13.30 Uhr, wurde an der Autobahnanschlussstelle Burgweinting, im Rahmen von Sondierungsarbeiten im Zusammenhang mit der Baustelle auf der A3, eine Bombe aufgefunden. Das teilte die Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit.

Ein Sprengmeister wurde umgehend hinzugezogen. Zeitgleich begann die mit der Einsatzleitung betraute Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit der Planung der notwendigen Maßnahmen.

Der Zünder war nicht mehr intakt

Hier lag die Bombe. Foto: Jan-Lennart Loeffler
Hier lag die Bombe. Foto: Jan-Lennart Loeffler

Es handelt sich um eine amerikanische Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, mit einer Sprengkraft von einem Kilogramm. Da der Zünder nicht mehr intakt war, musste die Bombe gesprengt werden.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Markus Reitmeier ist die Bombe ca. zehn Kilogramm schwer. Durch den Sprengmeister wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern festgelegt. Bereits um 16 Uhr begann die Polizei damit, die Sperrungen aufzubauen. Die Landshuter Straße wurde ab der Benzstraße gesperrt.

Blindgänger

Mit Wasserstrahl gegen die Bombe

Erst ein Spezialgerät kam der Weltkriegsbombe in Königswiesen nach langem Warten bei. Um 18.58 Uhr war sie entschärft.

A3 in beide Richtungen gesperrt

Die Sperrungen sollen nur rund eine Viertelstunde dauern. Foto: Jan-Lennart Loeffler
Die Sperrungen sollen nur rund eine Viertelstunde dauern. Foto: Jan-Lennart Loeffler

Auch die A3 wurde kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt. Danach ging es relativ schnell. Nachdem die Bombe gesprengt war, konnte der Bereich gegen 16.15 Uhr schon wieder freigegeben werden.

„Der Zünder war oxidiert, da haben wir uns gleich zur Sprengung entschlossen. Es gab keine Schwierigkeiten. Die Bombe war circa 25 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit. Wir haben sie mit einer Schlagladung von 220 Gramm gesprengt“, sagte Sprengmeister Michael Weiß.

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