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Ehrenamt

Hartings Feuerwehr wird noch schneller

Die örtlichen Einsatzkräfte nahmen einen neuen Mannschaftstransportwagen in Betrieb. 27 Männer und Frauen sind aktiv.
Von Therese Wimmer

Die Feuerwehr ehrte Mitglieder. Foto: Wimmer
Die Feuerwehr ehrte Mitglieder. Foto: Wimmer

Regensburg.Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergab symbolisch den Schlüssel für den neuen Mannschaftstransportwagen an den Feuerwehrkommandanten Reinhard Frummet.

Zuvor hatte Pfarrer Dr. Christoph Seidl im Rahmen eines Feldgottesdienstes das neue Fahrzeug gesegnet. Er bat den heiligen Florian, bekanntermaßen der Feuerschutzpatron und den heiligen Koloman, dessen Patrozinium die Gemeinde ebenfalls feierte, um steten Schutz für die Feuerwehrleute.

Neue Technik nötig

Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer erinnerte an die lange Geschichte der Feuerwehr und ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinde Harting. „Brandschutz ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinden. Eine gute Ausbildung und Ausrüstung mit der erforderlichen Technik macht es möglich, dass die Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit Hilfe leisten kann“, betonte sie. Oft genug seien die Einsätze verbunden mit Gefahr für Leib und Leben. Die Bürgermeisterin wünschte, wie alle Redner des Festakts, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von ihren jeweiligen Einsätzen, stets gesund und wohlbehalten wieder nach Hause kommen. In der FFW Harting sind derzeit 27 Frauen und Männer sowie zehn Jugendliche aktiv. Außerdem gibt es passive Mitglieder und Förderer.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergab den neuen Mannschaftstransportwagen an die Feuerwehr Harting.  Foto: Wimmer
Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergab den neuen Mannschaftstransportwagen an die Feuerwehr Harting. Foto: Wimmer

Der Mannschaftstransportwagen ist ein Mercedes Sprinter mit einem Dieselmotor der Euronorm sechs und Platz für acht Personen. Bei Kosten von 68.000 Euro erhielt die Gemeide einen Förderbetrag von 12.500 Euro vom Land Bayern. Die Anschaffung des Wagens war notwendig, da die Einsatzkräfte häufig zu mehreren Ereignissen gerufen werden. „Einsätze bei Unwetter und Hochwasser erfordern ein Eingreifen an mehreren Orten gleichzeitig. Je schneller wir vor Ort sind, desto schneller können wir den betroffenen Menschen helfen,“ erklärt Feuerwehrkommandant Frummet.

Fahrdienste jetzt überflüssig

Der Mannschaftstransporter hat noch einen weiteren Vorteil: „Jetzt können wir auch unsere Jugendlichen zu Übungen und Einsätzen fahren und sind nicht mehr auf die Fahrdienste der Eltern und Freunde angewiesen“, freut sich Frummet.

Alle Redner lobten die gute Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern und der Regensburger Stadtverwaltung, namentlich dem Amt 36, „Brand- und Katastrophenschutz“. Dank ging an die politisch Verantwortlichen, die sich für eine gute Ausstattung der Feuerwehren einsetzten. Die Feier endete mit der Ehrung von Feuerwehrmitgliedern für besondere Verdienste.

Mehr Attraktivität

  • Ziel:

    Mit der Inbetriebnahme des Mannschaftstransportwagens erhofft sich Feuerwehrkommandant Frummet auch größere Attraktivität bei Kindern und Jugendlichen. „Wir werben heute natürlich um Nachwuchs für unsere Feuerwehr.“

  • Jugendfeuerwehr:

    Hier können Kinder ab zwölf Jahren beitreten. Die Arbeit mit Jugendlichen ist deshalb so wichtig, da größtenteils aus ihren Reihen die Nachwuchskräfte für die „Aktiven“ kommen.

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