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Kurios

Mann im Wald bis zum Hals eingegraben

Spielende Kinder entdeckten den entkräfteten Mann im Burgweintinger Forst. Die Regensburger Retter befreiten ihn.

Der Mann steckte in diesem Loch fest. Völlig entkräftet brachten ihn die Retter in ein Krankenhaus. Foto: Alexander Auer
Der Mann steckte in diesem Loch fest. Völlig entkräftet brachten ihn die Retter in ein Krankenhaus. Foto: Alexander Auer

Regensburg.Einen ungewöhnlichen Einsatz hatten die Rettungskräfte am Sonntagmittag. Sie mussten einen bis zum Hals verschütteten Mann ausgraben. Spielende Kinder hatten mitten im Burgweintinger Forst die erschreckende Entdeckung gemacht: Sie fanden einen Mann, der bis zum Hals im Waldboden eingegraben und bereits völlig unterkühlt war. Der 38-Jährige machte durch Rufe auf sich aufmerksam. Die Eltern der Kinder alarmierten die Polizei. Ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei rückte an. Der Mann konnte nach kurzer Zeit befreit werden. Anschließend wurde der verwirrte und völlig entkräftete Mann in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sperrte das Waldstück mit Flatterband ab, damit keine Mountainbiker oder Fußgänger durch das ausgehobene Loch verletzt werden.

Weshalb der Mann von Laub und Erdreich begraben war, war zunächst unklar. Nach Auskunft der Polizei, habe sich der Mann jedoch selbst in diese Lage begeben. Der Grund sei wohl eine psychische Erkrankung. Laut einem Polizeisprecher sei er nicht so fest in der Erde gesteckt, theoretisch hätte er sich wohl selbst befreien können. (sl)

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