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Burgweinting - Harting
Donnerstag, 20. September 2018 27° 1

Einsatzkräfte

Wehr organisiert Johannisfeuer

Am 16. Juni organisiert die Jugendwehr Burgweinting ihr Johannisfeuer im Aubachpark. 50 Helfer sind im Vorfeld beschäftigt.
Von Roland Ebner

Auch in diesem Jahr will die Jugendfeuerwehr ihr Johannisfeuer entzünden. Foto: Stefan Prechtl
Auch in diesem Jahr will die Jugendfeuerwehr ihr Johannisfeuer entzünden. Foto: Stefan Prechtl

Regensburg.In diesem Jahr am 16. Juni schichtet die Jugendfeuerwehr Burgweinting zum sechsten Mal ihr Johannisfeuer auf. Neu zum Lodern gebracht hatten die Jugendlichen den flammenden Brauch im Jahr 2013.

„Die ersten vier Jahre war das Wetter dem Johannisfeuer nicht wirklich gut gesonnen“, erinnert sich FFW-Jugendwart Stefan Prechtl im Gespräch mit unserer Zeitung: „Starkregen und Sturm bescherten der Neuauflage keinen guten Start.“ Dennoch waren schon seinerzeit hunderte Besucher in den Aubachpark bekommen. Erst im vergangenen Jahr hat dann das Wetter mitgespielt.

„Die Vorbereitungen für eine derartige Veranstaltung sind nicht zu unterschätzen“, so Prechtl. Insgesamt sind auch heuer wieder gut 50 Helfer im Einsatz, darunter 25 Jugendliche ab zwölf Jahren sowie weitere 25 Erwachsene aus den Reihen der Aktiven.

Insgesamt beteiligen sich ca. 50 Helfer, darunter 25 Jugendliche (ab einem Alter von 12 Jahren) sowie 25 aus der aktiven Erwachsenen-Truppe. Generell verdeutliche diese Veranstaltung den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr, freut sich der Jugendwart: „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“

Nur unbehandeltes Holz

Nachdem das Johannisfeuer mittlerweile das sechste Mal veranstaltet wird, „haben sich die Abläufe bereits eingespielt“. Mit den Vorbereitungen werde in der Regel drei Monate vor der Veranstaltung begonnen. Die turbulente Phase beginne dann eine Woche vor dem heißen Ereignis. Mit dem Aufstellen der Webebanner in und um Burgweinting sind die Aktiven dabei auch gut beschäftigt.

Und dann muss natürlich ordentlich Holz für den großen Scheiterhaufen besorgt werden. Immerhin sollen die Flammen auch in diesem Jahr acht bis zehn Meter hoch zum Himmel lodern. Prechtl: „Das Brennmaterial stammt zum Großteil von Firmen, wobei wir hier sehr restriktiv vorgehen. Wir nehmen nicht jedes Angebot an, sondern ausschließlich unbehandeltes Holz.“

Ein buntes Kinderprogramm

Gedacht ist die Veranstaltung „vornehmlich“ für Familien mit Kindern. Deshalb gibt’s zur Verkürzung der Wartezeit eben auch ein Kinderprogramm samt Fackelzug. Für das leibliche Wohl ist selbstredend gesorgt.

Prechtl: „Nachdem wir im letzten Jahr erstmalig schönes Wetter hatten und uns zahlreiche Gäste besuchten, haben sich die Jugendlichen für heuer das Schlagwort „#Erfolgsfeuer“ einfallen lassen. In diesem Jahr hoffen wir alle, den Hashtag aus dem Vorjahr um eine 2.0 ergänzen zu können.“ Und weiter: „Motivation schöpfen wir aus dem Zuspruch der Gäste“, so Prechtl.

Fackelzug zum Feuer

Los geht‘s am Samstag, 18 Uhr, mit einem bunten Treiben am Feuerplatz im Aubachpark.

Ein Fackelzug startet dann um 20.15 Uhr vom Römerspielplatz aus zum Feuerplatz. Fackeln gibt‘s günstig zu kaufen.

Um 21 Uhr schließlich folgt die ökumenische Feuerweihe. Danach heißt‘s „Feuer frei!“ Ende ist dann voraussichtlich gegen 1 Uhr. (er)

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