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Freizeit

Naturfreunde: Mit Entwicklung zufrieden

400 Mitglieder, zwei Häuser und eine „erfreuliche Finanzsituation“: Die Regensburger Ortsgruppe sieht sich gut aufgestellt.
Von Ralf Strasser, MZ

Wandern und Bergsteigen sind zwei von vielen Angeboten bei den Naturfreunden.
Wandern und Bergsteigen sind zwei von vielen Angeboten bei den Naturfreunden. Fotos: Naturfreunde

Regensburg.Neues Vereinslokal, gewohnte Aktivposten – die nachhaltige Begeisterung für das seit 1895 gelebte ökologische Freizeitkonzept in der Gemeinschaft und die Angebotsinnovationen im erfolgreichen Mix der Generationen bleibt nach wie vor ein roter Faden bei den Naturfreunden. 93 Mitglieder kamen zur Jahresversammlung in das Hotel Wiendl, um gemeinsam ein erfolgreiches Jahr zu bilanzieren.

„Eine gute Quote bei insgesamt 400 Mitgliedern“, lobte der Vorsitzende Dr. Dieter Groß und begrüßte unter den Gästen auch MdL Margit Wild und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer – zwei, die sich ausdrücklich auch als Naturfreunde sehen. Das Jahresmotto ist Programm im Verein: „Naturfreunde bewegen“ heißt es, und die Abteilungen füllen es mit Leben.

59 Touren mit 1677 Teilnehmern

Als Kern der Tätigkeiten machte der Vorstand einmal mehr die Wanderaktivitäten aus. Heinz Ziegler berichtete von 59 Touren mit 1677 Teilnehmern, dazu Tageswanderungen, Wanderwochen in den Alpen und in der Region. Den Bergsport repräsentierte Roman Dotzer und sprach von einer erweiterten Aktivliste, so wird etwa das Projekt „Bergwandern abseits des Trubels“ auch 2016 fortgeführt.

Eine relativ neue „Abteilung“ erfreut sich überdies als kleines Zugpferd mit guter Resonanz: das Schneeschuhwandern. „Wir hatten Mehrtagestouren etwa am Tegernsee und regelmäßige Bayerwaldtouren bis hin zu Schnuppertouren während der Woche im Regensburger Umland“, sagte Zita Rivolo, „je nach Wetter“, wie sie einschränkte.

Überhaupt herrscht Zuversicht in den sechs Freizeitgruppen, wie Groß konstatierte. „Wir sind in der Tat gut aufgestellt, wir haben 400 größtenteils aktive Mitglieder, zwei gut funktionierende Naturfreundehäuser und eine erfreuliche Finanzsituation.“ All das sei das Produkt einer engagierten Arbeit in den Abteilungen, die das Prinzip Ehrenamt in ein günstiges Angebot für die Teilnehmer und auch für die Hausgäste der beiden Häuser im Bayerischen Wald und in Schönhofen verwandeln. „Das erhöht das Zusammengehörigkeitsgefühl, und daraus folgert, dass neue freiwillige Helfer gerne gesehen werden.“

Der traditionell sozial orientierte Freizeit- und Kulturverein in Regensburg ist zudem in überörtliche Strukturen eingebunden und bestens vernetzt, wie Roman Dotzer als Bezirksvorsitzender betonte. „Berg-, Ski- oder Kanutouren bis zu Kulturreisen und Fototermine, die von den Nachbarortsgruppen oder vom Landesverband angeboten werden, können auch von den Regensburger Naturfreunden genutzt werden.“ Und umgekehrt natürlich.

Dotzer, der bis Ende 2015 auch Hausdozent am Alpinen Steig war und diese Tätigkeit an Conny Zeitler und Helmuth Sautner abgab, berichtete überdies von fast 3000 Übernachtungen. Nicht ganz so viel waren es in der Viechtacher Hütte, Evi Weilhammer zählte hier 1000 Übernachtungen zusammen. „Aber das war einer baulichen Erweiterung geschuldet, die Hütte konnte nicht durchgängig genutzt werden.“

Stolz auf aktive Mitglieder

Im Rückblick war das Landestreffen mit 500 Teilnehmern aus ganz Bayern ein weiterer Lichtblick. Dieter Groß: „Das Treffen hat gezeigt, wie breit unsere Verbandsaktivitäten aufgestellt sind und es hat bewiesen, wie aktiv sich unsere Mitglieder bei solchen Anlässen einbringen.“ So könne es weitergehen, meinte Groß, der auch für 2016 auf das „Miteinander“ setzt. Letztendlich, auch wenn es auf der Tagesordnung ganz oben stand, stand die gute Tradition der Ehrungen für langjährige und aktive Treue zum Verein auf dem Programm.

Die Geehrten

  • 24, 40 und 50 Jahre:

    Für 25 Jahre wurden Erna und Rudi Bauer sowie Christine und Heinz Heigl geehrt. 40 Jahre dabei sind Petra Fest, Silvia Warmuth und Max Wittmann. 50 Jahre: Gisela Neff und Jürgen Schwesig.

  • 60 Jahre:

    Ganze sechs Jahrzehnte engagierten sich Edeltraud und Robert Denz, Josef Dotzer, Georg Frohschammer und Sieglinde Götz.

  • 65 und 70 Jahre:

    Für 65 Jahre wurde Georg Holzer ausgezeichnet und ein noch dickeres „Vergeltsgott“ erhielten Nikolaus Egersdörfer und Elfriede Zinnkann für 70 Jahre Treue zu den Naturfreunden.

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