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Soziales

Stadtteilprojekt für Regensburgs Süden

Das ehemalige Projekt Humboldtstraße hat am neuen Standort in der Lore-Kullmer-Straße seinen Aufgabenbereich erweitert.
Von Sarah Sophie Ruppert

Wie bei den anderen Stadtteilprojekten nutzen gerade Menschen mit Migrationshintergrund die Beratungsangebote. Archivfoto: Peter Ferstl
Wie bei den anderen Stadtteilprojekten nutzen gerade Menschen mit Migrationshintergrund die Beratungsangebote. Archivfoto: Peter Ferstl

Regensburg.Ganz neu ist die Beratungsstelle des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Regensburg nicht. Ehemals unter den Namen Stadteilprojekt Humboldtstraße gibt es die Einrichtung bereits seit September 2018 in der Lore-Kullmer-Straße 161. Die Eröffnung durch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer machte den Umzug in die Räumlichkeiten im Süden nun offiziell. Neu ist, dass sich das Einzugsgebiet der Hilfesuchenden nicht mehr nur auf die Humboldtstraße erstreckt. Heute können sich auch Interessenten aus dem weiteren Umfeld rund um den Standort Hilfe holen, der so zum Stadtteilprojekt Süd wird.

Zahlreiche Gäste kamen bei bestem Wetter zur Feierlichkeit und überzeugten sich vom Angebot sowie von den neuen Räumen, die künftig von den Klienten genutzt werden können. Hauptsächlich Familien mit Einkommensstufe eins werden durch die Stadtteilprojekte unterstützt. Neben dem Standort in der Lore-Kullmer-Straße gibt es noch drei weitere Hilfseinrichtungen. Diese befinden sich in der Friedrich-Viehbacher-Allee 5, Ostpreußenstraße 3 sowie Erbprinz-Franz-Joseph-Straße 21 mit Außenstelle in der Vilshofener Straße 14. Das niedrigschwellige und leicht erreichbare Angebot der Stadtteilprojekte richtet sich an Familien, Alleinerziehende und Kinder sowie Jugendliche. Gerade Menschen mit Migrationshintergrund besuchen die Beratungsstellen. Schnell erhalten sie dort Hilfe und Unterstützung bei allen persönlichen Schwierigkeiten und Konflikten. Neben der Beratung bei Trennung und Scheidung können sich die Klienten auch bei Antragsstellungen oder Behördengängen helfen lassen.

„Es ist wichtig, dass Menschen nicht abgehängt werden“, betonte die Bürgermeisterin. Maltz-Schwarzfischer verwies auf das immer schneller werdende Leben und die damit einhergehenden Probleme, die manche nicht mehr selbstständig bewältigen könnten, als Knackpunkt der Hilfesuche. Ihr sei es wichtig, dass Kinder gesund aufwachsen und alle Chancen wahrnehmen können.

Dr. Marco Merk, Leiter der Dezentralen Sozialen Dienste der Stadt Regensburg, freute sich über das Angebot in der Lore-Kullmer-Straße. An die Bürgermeisterin gerichtet, sagte er: „Danke, dass Sie sich eingesetzt haben, dass wir diese Räumlichkeiten beziehen durften.“ Großer Dank ging ebenfalls an die Mitarbeiter, „die immer für die Klienten da sind“.

Stadtteilprojekte

  • Angebot:

    Neben der Beratungstätigkeit gibt es eine Eltern-Kind-Gruppe, einen Deutsch-Sprachkurs für Frauen mit Kinderbetreuung sowie für Vorschulkinder und eine Sprechstunde mit der Familienhebamme.

  • Standorte:

    Vier Anlaufstellen im Stadtgebiet – Lore-Kullmer-Straße 161, Friedrich-Viehbacher-Allee 5, Ostpreußenstraße 3 sowie Erbprinz-Franz-Joseph-Straße 21 mit der Außenstelle in der Vilshofener Straße 14) – geben Rat und Hilfe in allen Lebenslagen.

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