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Verkehr

Mattinger Straße soll sicherer werden

Der CSU-Ortsverein Oberisling-Leoprechting wollte eine Verbreiterung der Straße in einer schlecht einsehbaren Kurve.
Von Susanne Wiedamann, MZ

Die CSU-Stadträte Dr. Franz Rieger (l.) und Dagmar Schmidl (M.) mit stellvertretendem CSU-Ortsvorsitzenden von Oberisling-Leoprechting, Wolfgang Kerzel (r.), unter der Sinzinger Eisenbahnbrücke
Die CSU-Stadträte Dr. Franz Rieger (l.) und Dagmar Schmidl (M.) mit stellvertretendem CSU-Ortsvorsitzenden von Oberisling-Leoprechting, Wolfgang Kerzel (r.), unter der Sinzinger Eisenbahnbrücke Foto: A. Schmidl

Regensburg.Wer mit dem Fahrrad von Großprüfening nach Matting fährt, der kennt diese Stelle: die Kurve vor der Durchfahrt unter der Sinzinger Eisenbahnbrücke, in der man nur ahnen kann, was einem möglicherweise entgegenkommt. Aufgrund des schlecht einsehbaren Straßenverlaufs hat die CSU-Stadtratsfraktion in der jüngsten Sitzung des Stadtplanungs- und Verkehrsausschusses einen Antrag eingebracht, in dem sie ursprünglich eine Verbreiterung der Mattinger Straße im Bereich der Kurve fordern wollte.

Gegenverkehr fast unmöglich

„Gerade in den Sommermonaten ist die Mattinger Straße stark frequentiert. Da neben Radfahrern, Inlineskatern und Motorradfahrern insbesondere auch zahlreiche Pkw und Traktoren diese Straße in Großprüfening passieren, stellt die enge und unübersichtliche Kurve unter der Eisenbahnbrücke ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar“, argumentierte Stadträtin Dagmar Schmidl. „Selbst zwei Pkw kommen im Gegenverkehr kaum aneinander vorbei und bei größeren Fahrzeugen, wie zum Beispiel Lastkraftwagen oder Traktoren, verschärft sich die Situation gewaltig“, heißt es in der Antragsbegründung.

Die enge und unübersichtliche Kurve stellt unter der Eisenbahnbrücke ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar.

CSU-Stadträtin Dagmar Schmidl

Angeregt wurde von der CSU-Fraktion zunächst, die Gefahrenstelle zu entschärfen, indem man dort die Straße um einen Meter verbreitert. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) gab der CSU-Fraktion im Prinzip recht, bat jedoch darum, dass der Antrag so abgefasst wurde, dass die Verwaltung zur Überprüfung der gesamten Situation für alle Verkehrsteilnehmer aufgefordert wird.

Planungsreferentin Christine Schimpfermann erklärte die Schwierigkeit mit einer eventuellen Verbreiterung: Technisch sei sie machbar. Jedoch seien die hierfür erforderlichen Grundstücke nicht alle im Besitz der Stadt, sondern gehörten teils der Bahn, teils Privatpersonen. „Die Verfügbarkeit der Grundstücke ist das erste, was wir herstellen müssen.“ Wolbergs empfahl einen generellen Prüfantrag. Dafür müsse die Gesamtsituation in Betracht gezogen werden.

Mehr Sicherheit für alle

Die Verwaltung prüft nun, so der einstimmig gefasste Beschluss, „ob die Mattinger Straße im Bereich der Kurve und deren Umfeld unter der Sinzinger Eisenbahnbrücke in Großprüfening im Sinne einer größeren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gestaltet werden kann (z. B. durch Verbreiterung der Mattinger Straße).“ Auch Spiegel oder Fahrradschutzstreifen könnten laut Schmidl zu solchen Maßnahmen gehören.

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