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Politik

„Wir brauchen mehr Handwerker“

Finanzminister Füracker stellte Hilfe für Bauern in Aussicht.
Von Josef Eder

Minister Albert Füracker (Fünfter von links) sprach im Rieger-Stadl. Foto: lje
Minister Albert Füracker (Fünfter von links) sprach im Rieger-Stadl. Foto: lje

Großprüfening.Bis auf den letzten Platz war der Stadl im Anwesen des Landtagsabgeordneten Dr. Franz Rieger beim Stadlfest der CSU Regensburg-Stadt und des Ortsverbands Äußerer Westen besetzt, als Bayerns Finanzminister Albert Füracker sprach. In seiner Rede ging der Minister zunächst auf die aktuelle Situation der Landwirtschaft ein. Als er jüngst in Oberbayern auf die Forderungen nach Ausgleichsgeldern eingegangen sei, habe ein Zuhörer gemeint: „Immer die Bauern.“ „Darauf konnte ich kontern: 2007/08 halfen wir dem Baugewerbe und später der Automobilwirtschaft. Warum können wir das? Weil wir in Bayern 6,5 Milliarden Euro auf der hohen Kante haben“, sagte Füracker.

Diesen Erfolg hätten sich die bayerischen Bürger hart erarbeitet. Ein Schlaraffenland gebe es nicht. Der Länderfinanzausgleich sorge dafür, dass es allen Bundesländern gut gehe. Die Oberpfalz, vor wenigen Jahrzehnten das Armenhaus, habe sich sehr gut entwickelt. „Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit von allen sieben Regierungsbezirken“, sagt der Minister.

Der Freistaat mache im 13. Jahr in Folge keine Schulden. Viel Geld werde in die Entwicklung der Infrastruktur gesteckt. Für die Bildung und die innere Sicherheit werde alljährlich immer mehr ausgegeben. Bayern verfüge derzeit über 40 000 Polizeibeamte, 2000 weitere seien derzeit in Ausbildung. Besonderen Wert legte Füracker auf die Bedeutung der Bildung. Deren Ausbau sei notwendig, nicht nur für die Eliten. „Wir brauchen auch dringend mehr Handwerker“, sagte der Minister.

In Sachen der Asylpolitik meinte er: „Eine Million Flüchtlinge kamen in Bayern an. Neun Milliarden Euro haben wir für diese Menschen in den letzten vier Jahren ausgegeben.“

Organisiert hatten das zweitägige Fest, zu dem auch schon am Samstag viele Besucher gekommen waren, Stadträtin Ellen Bogner und MdL Dr. Rieger. Der Reinerlös der Veranstaltung soll für soziale Zwecke gespendet werden.

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